Mixed Zone Einigung in NFL-Tarifstreit in Sicht

Schon am Wochenende könnten die offiziellen NFL-Schiedsrichter wieder auf dem Platz stehen. US-amerikanische Medien gehen von einem baldigen Ende des Lockouts aus. Die Füchse Berlin haben die Führung in der Handball-Bundesliga übernommen. Und: Ulms Basketballer spielen nicht in der Euroleague.

Patriots-Trainer Belichick (r.): Strafe wegen Handgreiflichkeit
REUTERS

Patriots-Trainer Belichick (r.): Strafe wegen Handgreiflichkeit


Hamburg - Es kommt offenbar Bewegung in den Gehaltsstreit zwischen den Schiedsrichtern der US-amerikanischen Football-Liga NFL und dem Verband: Nach Informationen der "New York Times" sollen beide Seiten sich angenähert haben und ein Ende des Lockouts in Sicht sein. Auch der US-Fernsehsender ESPN vermeldete, die Einigung auf einen neuen Vertrag sei nur noch Formsache. Die offiziellen Referees könnten demnach schon an diesem Wochenende wieder NFL-Partien leiten. Sie waren zuletzt von Schiedsrichtern aus unteren Ligen ersetzt worden, was bei vielen Clubs zu erheblichem Unmut gesorgt hatte.

Aus diesem Grund muss Bill Belichick, Trainer des deutschen NFL-Profis Sebastian Vollmer bei den New England Patriots, wegen einer Handgreiflichkeit gegen einen Schiedsrichter eine Geldstrafe von 50.000 Dollar (39.000 Euro) zahlen. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger hatte nach der Niederlage gegen die Baltimore Ravens den Referee am Arm gepackt. Zuvor waren schon John Fox, Headcoach der Denver Broncos, und sein Assistent Jack Del Rio mit einer Geldstrafe in Höhe von 55.000 Dollar (43.000 Euro) belegt worden, weil sie die Schiedsrichter angemeckert hatten.

Die Füchse Berlin haben das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga gewonnen und die Tabellenführung übernommen. Beim TuS N-Lübbecke setzte sich der Champions-League-Teilnehmer dank einer starken zweiten Halbzeit 33:29 (14:15) durch. Zwischenzeitlich lag Lübbecke mit drei Toren vorne. Bei den Berlinern war Ivan Nincevic mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer, Dennis Wilke und Kristian Svensson (jeweils sechs) erzielten die meisten Tore für Lübbecke.

Die Ulmer Basketballer haben den Sprung in die Euroleague klar verpasst. Der deutsche Vize-Meister verlor gegen den russischen Top-Favoriten Unics Kasan 73:91 (32:37). Ulm schied damit beim Qualifikationsturnier bereits in der ersten Runde aus. Statt in der Euroleague spielen die Ulmer nun wie die Artland Dragons und Würzburg im Eurocup. In der Euroleague sind aus der Bundesliga Meister Brose Baskets Bamberg und dank einer Wildcard auch ALBA Berlin vertreten.

psk/AP/sid/dpa



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