Mixed Zone: EHC München droht mit Umzug, Kretzschmar lehnt HSV-Angebot ab

In München hat Eishockey keine Zukunft mehr, die DEL-Lizenz soll nach Schwenningen gehen. Stefan Kretzschmar hat dem entthronten Handball-Meister HSV Hamburg abgesagt. Außerdem: Für Jeremy Lin von den New York Knicks ist die NBA-Saison wohl beendet.

Kretzschmar (r.) und HSV-Mäzen Rudolph: Kein Wiedersehen in HamburgZur Großansicht
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Kretzschmar (r.) und HSV-Mäzen Rudolph: Kein Wiedersehen in Hamburg

Hamburg - Der EHC München steht in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unmittelbar vor dem Aus. Nachdem die Stadt finanzielle Unterstützung abgelehnt hatte, kündigte der EHC Konsequenzen an. "Die Gesellschafter sehen somit zurzeit nur noch die Option eines Umzuges des Clubs, gegebenenfalls in Zusammenhang mit einem Eigentümerwechsel", hier es in einer Stellungnahme des Vereins. Zweitligist Schwenningen soll Interesse an der Lizenz haben. Bis zum 24. Mai hat der EHC München allerdings noch Zeit, die erforderlichen Unterlagen bei der DEL einzureichen. Vor dem EHC waren bereits die Maddogs und die Barons beim Versuch gescheitert, Eishockey in München zu etablieren.

Stefan Kretzschmar hat das Angebot des HSV Hamburg abgelehnt und wird nicht neuer Sportdirektor des entthronten Meisters. Der frühere Handball-Nationalspieler bleibt als Sportdirektor beim Zweitligisten SC DHfK Leipzig. "Ich bleibe hier, weil ich glaube, dass die erste Bundesliga in Leipzig machbar ist. Und da draußen gibt es noch viele Leute, die ich dafür begeistern will", sagte Kretzschmar der "Bild"-Zeitung. Der 39-Jährige gab zu, sich Gedanken über das Angebot gemacht zu haben: "Dem HSV geht es ja gerade nicht ganz so gut. Da kannst du etwas aufbauen und dabei aus dem Vollen schöpfen. Wer das nicht reizvoll findet, ist kein echter Handballer."

Deutschlands Moderne Fünfkämpfer haben den zweiten Titel bei der WM in Rom nur knapp verpasst. Einen Tag nach dem Erfolg der Damen-Staffel belegten die Herren in ihrem Staffel-Wettbewerb den zweiten Platz. Das Trio Stefan Köllner, Alexander Nobis und Delf Borrmann musste mit 6208 Punkten nur Südkorea (6230) den Vortritt lassen. Dritter unter zwölf Vertretungen wurde Russland (6194). Die deutschen Herren starteten verhalten in den nicht-olympischen Wettbewerb. Nach Fechten, Schwimmen und Reiten lag das Team von Bundestrainer Iri Zlatanow nur auf Rang sieben. Der Rückstand vor dem Combined (Laufen und Schießen) betrug fast eine Minute. Doch dann machte die Staffel Platz um Platz gut.

Für Shootingstar Jeremy Lin von den New York Knicks ist die Saison in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wohl beendet. Dies erklärte Interrimscoach Mike Woodson. Dies gelte auch, falls New York im fünften Spiel der "Best-of-seven"-Serie am Mittwoch bei den Miami Heat das Aus in der ersten Playoff-Runde verhindern sollte. Miami führt in der Serie 3:1. "Ich habe mit den Ärzten und Jeremy gesprochen, er wird in dieser Serie nicht mehr spielen", sagte Woodson. Ob Lin im Falle eines nicht mehr erwarteten Weiterkommens noch zum Einsatz kommen könne, ließ der Coach offen. Der 23 Jahre alte Aufbauspieler Jeremy Lin hatte sich vor einem Monat einer Meniskusoperation unterzogen.

Tennisprofi Philipp Kohlschreiber ist beim ATP-Masters in Madrid bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Zwei Tage nach seinem Sieg in München verlor der 28-Jährige auf dem blauen Sandplatz gegen den Franzosen Gaël Monfils 5:7, 7:6 (7:2), 3:6. Auch Davis-Cup-Kollege Florian Mayer ist beim mit drei Millionen Euro dotierten Turnier bereits in der ersten Runde gescheitert. Mayer unterlag dem Argentinier Juan Martín del Potro 4:6, 2:6.

Bei den Frauen hat Mona Barthel beim WTA-Turnier in Madrid den Einzug ins Achtelfinale verpasst. In der zweiten Runde der mit 3,755 Millionen Euro dotierten Sandplatzveranstaltung unterlag die 21-Jährige der früheren Weltranglistenersten Caroline Wozniacki aus Dänemark 4:6, 6:7 (2:7). Für Barthel, die in Runde eins Julia Görges 6:4, 6:1 bezwungen hatte, war es im zweiten Duell mit Wozniacki die zweite Niederlage.

csp/sid

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  • Dienstag, 08.05.2012 – 18:26 Uhr
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Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein
2012 Eisbären Berlin
2011 Eisbären Berlin
2010 Hannover Scorpions
2009 Eisbären Berlin
2008 Eisbären Berlin
2007 Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin
2004 Frankfurt Lions
2003 Krefeld Pinguine
2002 Kölner Haie
2001 Adler Mannheim
2000 München Barons
1999 Adler Mannheim
1998 Adler Mannheim
1997 Adler Mannheim
1996 Düsseldorfer EG
1995 Kölner Haie





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