Mixed Zone: Eishockey-Nationalteam bleibt ohne Bundestrainer

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verzichtet auf einen neuen Bundestrainer. Golfprofi Marcel Siem hat in der Weltrangliste einen großen Sprung gemacht. Und: Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat auf die Dopingvorwürfe von Pascal Behrenbruch gegen seine Konkurrenten reagiert.

DEB-Team: Ohne Coach in die Olympia-Qualifikation Zur Großansicht
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DEB-Team: Ohne Coach in die Olympia-Qualifikation

Hamburg - Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat die Dopingvorwürfe von Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch gegen die Konkurrenz aus Osteuropa kritisiert. "Es ist nicht klug, einen Verdacht zu äußern, wenn man keinen Beweis hat", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop. Der 27-jährige Behrenbruch hatte gesagt, seit jeher das Gefühl zu haben, "dass Russen, Weißrussen oder Ukrainer was nehmen."

Ohne Bundestrainer wird die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im kommenden Februar die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi bestreiten. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mitteilte, wird ab sofort ein vierköpfiges Kompetenzteam die Auswahl betreuen. Zum Team gehören DEB-Vizepräsident Erich Kühnhackl, die DEL-Manager Peter-John Lee aus Berlin und Karl-Heinz Fliegauf aus Wolfsburg sowie Ex-Nationalspieler Michael Bresagk. Der DEB hatte sich Anfang Juli vom bisherigen Bundestrainer Jakob Kölliker nach dem Desaster bei der WM in Schweden und Finnland getrennt.

Golfprofi Marcel Siem hat in der Weltrangliste einen großen Sprung nach vorne gemacht. Nach seinem Sieg beim Europaturnier in Paris verbesserte sich der 31-Jährige um 62 Plätze und steht nun auf dem 58. Rang. Bester Deutscher ist nach wie vor Martin Kaymer auf Platz 14. An der Spitze der Rangliste gab es keine Veränderungen. Der Engländer Luke Donald führt vor Rory McIlroy aus Nordirland und dem Engländer Lee Westwood.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sein Team für die Olympischen Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August) auf 391 Sportler aufgestockt. Als letzte nominiert wurden zwölf Hallen-Volleyballer, zwei Leichtathleten und 13 Reiter, teilte der DOSB mit. Die Volleyballer sind neben den Hockey-Teams der Frauen und Männer die einzige deutsche Mannschaft, da im Fußball, Handball und Basketball die Qualifikation verpasst worden war.

Nach dem Erreichen des Wimbledon-Viertelfinals sind die deutschen Tennisprofis Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer dicht an die besten 20 der Weltrangliste herangerückt. Kohlschreiber erreichte als 21. die bislang beste Platzierung seiner Karriere und verbesserte sich um neun Plätze. Mayer machte einen Sprung vom 29. auf den 22. Rang.

Deutschlands Hockey-Herren haben den letzten Härtetest vor der Abreise zu den Olympischen Sommerspielen nach London gewonnen. In Utrecht setzte sich die Auswahl von Bundestrainer Markus Weise gegen die Niederlande 3:1 (0:1) durch. Vor zwei Tagen hatte Deutschland noch an gleicher Stelle 2:4 (2:2) gegen das Oranje-Team verloren.

rei/dpa/sid

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Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.