Sieg gegen Real Madrid Piräus triumphiert im Euroleague-Finale

Olympiakos Piräus hat zum zweiten Mal in Folge die Euroleague gewonnen. Der griechische Top-Club holte im Finale von London einen großen Rückstand gegen Real Madrid auf und gewann noch. Überragender Spieler bei Piräus war Vassilis Spanoulis, der alle seine Punkte in der zweiten Hälfte erzielte.

Olympiakos-Guard Spanoulis (Mitte): Wertvollster Spieler des Final Four
AP/dpa

Olympiakos-Guard Spanoulis (Mitte): Wertvollster Spieler des Final Four


Hamburg - Dank einer starken Aufholjagd haben die Basketballer von Olympiakos Piräus ihren Euroleague-Titel verteidigt. Vor 15.169 Zuschauern in London, darunter der deutsche Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski, bezwang der zehnmalige griechische Meister im Endspiel Real Madrid 100:88 (37:41). Piräus hatte nach dem ersten Viertel noch mit 17 Punkten zurückgelegen.

Überragender Akteur war Vassilis Spanoulis mit 22 Punkten, der Olympiakos-Guard wurde später als wertvollster Spieler (MVP) des Final Four ausgezeichnet. Bei Real kam Rudy Fernandez auf 21 Punkte. In der Geschichte der Euroleague, die erst seit der Saison 2000/2001 unter diesem Namen ausgetragen wird, war bislang nur dem israelischen Top-Club Maccabi Tel Aviv (2004 und 2005) eine erfolgreiche Titelverteidigung gelungen.

Und nach dieser hatte es für Piräus zu Beginn des Traumfinales überhaupt nicht ausgeschaut. Denn der 30-malige spanische Meister aus Madrid hatte den deutlich besseren Start erwischt. Eine beeindruckende Offensivleistung gepaart mit solider Abwehrarbeit bescherte den Königlichen nach dem Auftaktviertel eine 27:10-Führung. Im zweiten Viertel kämpften sich die Griechen mit einer beherzten Aufholjagd aber wieder bis auf drei Zähler heran.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine packende Begegnung zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Keine Mannschaft verschaffte sich ein beruhigendes Polster, in der Schlussphase besaß Piräus allerdings die größeren Kraftreserven. Besonders Spanoulis überzeugte, er erzielte alle seine 22 Punkte in der zweiten Halbzeit. Der 30-Jährige war bereits als MVP der Hauptrunde und Playoffs ausgezeichnet worden. Unterstützung erhielt er von seinem US-Teamkollegen Acie Law, der neben 20 Punkten jeweils fünf Vorlagen und Rebounds verbuchte.

Gut spielten auch die früheren Bamberger Kyle Hines bei Piräus (12 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists) und Marcus Slaughter bei Real (9 Punkte, 3 Rebounds) - beide blieben zudem ohne Fehlwurf aus dem Feld.

ZSKA Moskau sicherte sich durch ein 74:73 (35:35) gegen den FC Barcelona Platz drei.

max/sid/dpa



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spartana2009 13.05.2013
1. optional
2011 panathinaikos athen 2012 olympiakos piraeus 2013 olympiakos piraeus langweilig
sodaso 13.05.2013
2.
Zitat von spartana20092011 panathinaikos athen 2012 olympiakos piraeus 2013 olympiakos piraeus langweilig
Keineswegs! Bin gestern und am Freitag in vor Ort gewesen. Fantastische Atmosphäre und spannend nahezu bis zum Schluss. Erst in den letzten 2-3 Minuten war es abzusehen, dass Real nicht mehr zurückkommen wird. Freue mich schon auf die nächste Saison und werde bestimmt ein paar Spiele inkl. Final Four live sehen. Nicht vergleichbar mit den langweiligen NBA-Spielen.
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