Basketball-Bundesliga: FC Bayern gewinnt erstes Playoff-Duell gegen Bamberg

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Basketball-Playoffs: Der FC Bayern kann die Brose Baskets Bamberg bezwingen

Bayern setzt den Serienmeister unter Druck und Uli Hoeneß jubelte auf der Tribüne: Mit einem starken Schlussviertel gewann der FC Bayern verdient den Halbfinal-Auftakt bei den Brose Baskets Bamberg.

Bamberg - Dank eines Schlussspurts haben die Basketballer des FC Bayern das erste Playoff-Duell mit Serienmeister Brose Baskets deutlich gewonnen und Bamberg zum Halbfinal-Auftakt unter Druck gesetzt. Vor den Augen des begeisterten Club- Präsidenten Uli Hoeneß bezwangen die Münchner am Mittwochabend die Franken auswärts mit 98:85 (38:38) und wollen in der best-of-five-Playoffserie am Sonntag vor heimischer Kulisse einen großen Schritt Richtung Bundesliga-Endspiel machen. Ebenfalls zu Hause kann Vizemeister ratiopharm Ulm nach dem 86:84-Verlängerungskrimi bei den EWE Baskets Oldenburg auf 2:0 erhöhen.

Für die Bayern zeigte Aufbauspieler Tyrese Rice mit 25 Punkten und fünf Rebounds erneut eine überragende Vorstellung. Bamberg hatte im früheren NBA-Profi Bostjan Nachbar mit 22 Zählern seinen besten Werfer, konnte aber den Ausfall von Topstar Anton Gavel (Fieber) nicht kompensieren.

Der Champion der vergangenen drei Spielzeiten legte einen rasanten Start hin, führte nach gut zwei Minuten beim 12:2 bereits mit zehn Zählern. Die Bayern erholten sich jedoch schnell von ihrem schläfrigen Beginn, attackierten den Gegner bereits in der eigenen Hälfte und lieferten eine außerordentlich starke defensive Leistung. Im zweiten Viertel gelangen Bamberg nur zehn Punkte.

Frühe Entscheidung

Nach der Pause konnte in dem intensiven Duell zunächst kein Team davonziehen. Doch mit einem 18:3-Lauf zu Anfang des Schlussabschnitts sorgten die Münchner für die frühe Entscheidung. Neben Rice überzeugten auch Jan-Hendrik Jagla (16) und der Israeli Yotam Halperin (15).

Die Verantwortlichen von Ulm hatten am Dienstag ebenfalls allen Grund zur Freude gehabt. Erst verlängerte Basketball-Nationalspieler Per Günther seinen Vertrag beim Vizemeister um zwei Jahre, dann gewannen die Schwaben den Auftakt ihrer Halbfinalserie in Oldenburg. "Entscheidend war, dass wir immer die Ruhe bewahrt haben, auch wenn wir fast die ganze Zeit einem Rückstand hinterher gelaufen sind", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath.

Nach neun Tagen Pause taten sich die Ulmer anfangs schwer. Erst im zweiten Durchgang fanden die Gäste ihren gewohnten Rhythmus, 67 Sekunden vor dem Ende rettete der überragende Center John Bryant sein Team mit einem verwandelten Dreier in die Verlängerung. "Leute wie John Bryant bekommt man einfach nur sehr schwer in den Griff", meinte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski.

Bryant glänzte mit 24 Punkten und zwölf Rebounds, bei Oldenburg kam Julius Jenkins auf 21 Zähler. Ulm ist in den Playoffs ungeschlagen, doch Leibenath bleibt bescheiden: "Ich denke, dieses Spiel war ein Vorgeschmack auf die restliche Serie." Die zweite von maximal fünf Partien findet am Samstag in Ulm statt.

mia/dpa

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1.
ollowain13 23.05.2013
Zitat von sysopBayern setzt den Serienmeister unter Druck und Uli Hoeneß jubelte auf der Tribüne: Mit einem starken Schlussviertel gewann der FC Bayern verdient den Halbfinal-Auftakt bei den Brose Baskets Bamberg.
Verdient war der schon vorher befürchtete Sieg der Münchner allemal. Bamberg fand nie ein Mittel gegen Rice. Der ging durch ihre Reihen wie das heiße Messer durch die Butter, ganz egal, wer gegen ihn zu verteidigen versuchte. Das allein hätte das Spiel noch nicht entscheiden müssen - aber wer hinten gegen einen Spieler ständig Punkte kassiert, sollte vorne halt erstens seine offenen Dreier besser treffen und zweitens in er Lage sein, überhaupt gute Würfe zu kreieren anstatt ständig den Ball herzuschenken. Aber dafür hätte man zumindest Gavel gebraucht. Was ich außerdem nicht verstehe: Wieso ballert Ford von draußen anstatt in der Zone zum Rebound bereit zu stehen?
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Basketball-Glossar
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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.

BBL-Meister und MVPs seit 2000
Jahr Team MVP der Saison
2013 Bamberg John Bryant (Ulm)
2012 Bamberg John Bryant (Ulm)
2011 Bamberg DaShaun Wood (Frankfurt)
2010 Bamberg Julius Jenkins (Berlin)
2009 Oldenburg Jason Gardner (Oldenburg)
2008 Berlin Julius Jenkins (Berlin)
2007 Bamberg Jerry Green (Ludwigsburg)
2006 Köln Jovo Stanojevic (Berlin)
2005 Bamberg Chuck Eidson (Gießen)
2004 Frankfurt Pascal Roller (Frankfurt)
2003 Berlin Jovo Stanojevic (Berlin)
2002 Berlin Wendell Alexis (Berlin)
2001 Berlin St. Hutchinson (Leverkusen)
2000 Berlin Wendell Alexis (Berlin)