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Fed Cup: Kerber gleicht für Deutschland aus

Australian-Open-Siegerin Kerber: Ausgleich für Deutschland Zur Großansicht
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Australian-Open-Siegerin Kerber: Ausgleich für Deutschland

Alles wieder offen: Angelique Kerber hat das zweite Einzel für das deutsche Fed-Cup-Team gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky gewonnen. Damit steht es nach dem ersten Tag unentschieden.

Nach der deutlichen Niederlage von Andrea Petkovic hat Angelique Kerber im zweiten Einzel der ersten Fed-Cup-Runde für Deutschland ausgeglichen. Nach dem 6:1, 6:3-Sieg der Australian-Open-Siegerin gegen Timea Bacsinszky steht es zwischen der DTB-Auswahl und der Schweiz jetzt 1:1.

In einer einseitigen Partie besiegte die Kielerin eine Woche nach ihrem Australian-Open-Erfolg Bacsinszky vor 4200 Zuschauern klar. Andrea Petkovic war zum Auftakt in Leipzig Belinda Bencic noch deutlich 3:6, 4:6 unterlegen. Petkovic musste sich ihrer 18-jährigen Gegnerin nach 1:24 Stunden geschlagen geben. Eine frühe 2:0-Führung im ersten Satz brachte Petkovic keine Sicherheit. Gegen die druckvoll und stabil agierende Bencic geriet sie immer wieder in Bedrängnis und leistete sich gerade mit der Vorhand zu viele Fehler. Der zweite Durchgang verlief ausgeglichener. Dennoch musste sich Petkovic nach einem abgewehrten Matchball ihrer Gegnerin beugen.

Der 18-jährigen Bencic werde "sicherlich die Zukunft gehören", hatte Teamchefin Barbara Rittner zuvor gesagt. Trotz einer Erstrunden-Niederlage bei den Australian Open hatte die Bundestrainerin Petkovic das Vertrauen geschenkt.

Mit einem Sieg gegen die Schweiz will die deutsche Auswahl zum dritten Mal nacheinander mindestens ins Halbfinale einziehen. Gegner wäre am 16. und 17. April Titelverteidiger Tschechien oder Rumänien. Am Sonntag (12 Uhr/Sat.1, Liveticker SPIEGEL ONLINE) spielt zunächst Kerber gegen Bencic.

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mrr/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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1. super kerber !
jesse01 06.02.2016
super, dass sie in anbetracht der umstaende ( der ganze rummel um sie in den letzten tagen) ihre nerven im griff hatte. haette ich echt nicht gedacht. weiter so ! jedoch verstehe ich nicht, wie rittner petkovic einsetzen konnte, die mit abstand schlechteste bei uns. hoffe, dass rittner fuer sonntag umstellt. noch einmal petkovic ertrage ich nicht !
2. @jesse01
Peter Eckes 06.02.2016
Haben sie nicht gerade gestern noch gefordert Kerber auf die Bank zu setzen? (Zitat:"kann mir kaum vorstellen, dass sie sich auf die spiele fokussieren kann") Weiteres Zitat:"hinter kerber sind wir immer noch gut genug besetzt." Nun ja, ich werde den Eindruck nicht los das es doch besser ist das Barbara Rittner die Teamchefin ist und nicht Sie.
3. Das wird noch eng ...
franz.wirtz 06.02.2016
Schön zu sehen, wie Angelique Kerber eine große Portion Selbstbewusstsein hat tanken können, durch ihren Sieg bei einem GS-Turnier. Ihre Gegnerin war ein Musterbeispiel dafür, wie man trotz Rückstand völlig gelassen bleibt, seine gute Laune behält und die immer gegebene Restchance bis zum Schluss wahrt. Das genaue Gegenteil war leider Andrea Petkovic. Wer die Vorhand derart "verliert", - Timing, Abstand zum Ball, Beinarbeit, Bewegungsablauf - "schraubt" völlig verunsichert fortwährend an allen möglichen Stellschrauben, um letztlich doch chancenlos unter zu gehen. Das Wiederfinden des eigenen Rhythmus dauert, entsprechend verbietet sich, im Interesse aller, momentan ein weiterer Einsatz.
4. Achtung: Morgen nicht auf SAT.1!
serveradmin 06.02.2016
Liebe Redaktion, bitte korrigieren Sie Ihren Artikel in einem Punkt, bevor morgen die Enttäuschung bei einigen Lesern groß ist: die morgigen Partien werden, im Gegensatz zu den beiden heutigen Spielen, eben nicht auf SAT.1 übertragen, sondern auf SAT.1 Gold - und das ist leider ein kleiner Spartensender mit eher geringer Reichweite. Danke für eine entsprechende Klarstellung.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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