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Mayweather vs. Pacquiao: 11.500 Zuschauer beim Wiegen

Boxer Pacquiao: Leichter als sein Gegner Zur Großansicht
AFP

Boxer Pacquiao: Leichter als sein Gegner

Beim letzten Auftritt vor ihrem Boxkampf in Las Vegas wurde Außenseiter Manny Pacquiao von den Fans gefeiert. Für Gegner Floyd Mayweather gab es Buhrufe - dafür war er schwerer.

Die Boxweltmeister Floyd Mayweather aus den USA und Manny Pacquiao von den Philippinen gehen mit idealem Wettkampfgewicht in ihr Weltergewichtsduell am Samstag (Ortszeit) in Las Vegas. Beim Wiegen kam WBA- und WBC-Champion Mayweather auf 65,7 Kilogramm, WBO-Titelträger Pacquiao brachte 65,25 Kilogramm auf die Waage.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Stars vor ihrem Kampf hatte 11.500 Fans in die MGM Grand Garden Arena gelockt. Die Mehrheit der Zuschauer waren Pacquiao-Fans, für Mayweather gab es Buhrufe. "Egal, zu wem die Fans halten, sie haben diesen großartigen Kampf verdient", sagte Pacquiao.

Erstmals wurde für ein Wiegen vor einem Boxkampf Eintritt genommen. Zehn Euro musste jeder Besucher zahlen, der beim letzten offiziellen Termin vor dem Kampf dabei sein wollte. Das Geld soll einem guten Zweck zugutekommen.

In dem Kampf in der Nacht zu Sonntag (5 Uhr MEZ, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky) geht es um die drei WM-Titel der WBA, WBO und WBC im Weltergewicht. Der Sieger gilt als über alle Gewichtsklassen hinweg bester Boxer der Welt.

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psk/dpa/sid

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Da ist ein Tippfehler in der Überschrift
troy-mc-lure 02.05.2015
Schnell
2. $€
guilty 02.05.2015
werden sicher 10$ gewesen sein.
3. Wenn man bedenkt
audiotom 02.05.2015
dass Muskeln schwerer sind wie Fett und die beiden Herren soviel wiegen wie eine durchschnittlich gut gebaute Frau: das scheinen zwei echte "Heringe" zu sein.
4. wow
kamelsardine 02.05.2015
0,025% vom erwarteten Umsatz für gute Zwecke, da sollte man doch statt für Nepal für die Veranstalter spenden. Auch erstaunlich, dass man im MSG mit Euro bezahlt.
5.
Pepsi 02.05.2015
Um meine Vorgänger zu beruhigen: Der Preis für den Eintritt ist schon umgerechnet. Nr. 1 hat recht: Man spricht von Wägen und nicht von Wiegen
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Box-Glossar
Beim Boxen ist die Stellung der Kämpfer ausschlaggebend, dazu kommen in der Regel drei verschiedene Schlag-Varianten zum Einsatz. Diese werden untereinander beliebig zu sogenannten Schlag-Kombinationen zusammengefügt. Ebenfalls ein probates Mittel ist das Klammern, um sich aus ungünstigen Situationen zu befreien.

  • Auslage: Unter der Auslage eines Boxers versteht man die Stellung und Richtung zum Gegner. Die Kämpfer stehen dabei einander nicht frontal, sondern versetzt gegenüber, wobei diejenige Hand, die dem Gegner näher ist, als Führhand, die hinten liegende Hand als Schlaghand bezeichnet wird. Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, gilt die Linksauslage als normal und wird meistens Normalauslage genannt. Bei ihnen stehen linkes Bein und linke Hand näher zum Gegner - in der Rechtsauslage entsprechend andersherum.

    Jab: Eine abrupt geschlagene Gerade mit der Führhand. Der Schlag hat zumeist den Kopf zum Ziel. Der Jab zählt dabei nicht zu den stärksten Schlägen, nur selten geht ein Boxer nach einem einzelnen Jab zu Boden.

    Cross: Eine Gerade, die mit der Schlaghand geschlagen wird. Die Schlaghand wird vom Kinn auf einer geraden Linie ins Ziel geführt. Die Führhand wird dabei zurückgenommen, um das Kinn zu schützen. Der Cross ist ein sogenannter Powerpunch.

Haken: Ein Schlag, bei dem zwischen Kopf- und Körperhaken unterschieden wird. Zum Einsatz kommt der Haken beim Boxen in der Halbdistanz. Der Schlag eignet sich vor allem als K.o.-Schlag, da er zumeist von der Seite kommt und so durch die Deckung des Gegners geht.

Klammern: Eine taktische Maßnahme, um sich eine Pause zu verschaffen oder sich aus einer ungünstigen Position zum Gegner zu befreien. Der Ringrichter muss die Kontrahenten aus der Klammerung trennen, so dass eine neue Kampf-Situation entsteht. Klammern stellt einen Regelverstoß dar, der aber aufgrund der Häufigkeit oft geduldet wird. Ab einem gewissen Grad wird das Vergehen jedoch mit Verwarnungen und damit mit Punktabzügen bestraft.
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