2016 in Brasilien Flüchtlinge dürfen bei Olympischen Spielen starten

"Ein Symbol der Hoffnung": Bei den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien sollen auch Flüchtlinge teilnehmen können. Sie werden laut IOC-Präsident Thomas Bach als Gaststarter eingeladen.

IOC-Präsident Bach: Signal an Flüchtlinge
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IOC-Präsident Bach: Signal an Flüchtlinge


Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird die besten staatenlosen Flüchtlingssportler als Gaststarter zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) einladen. Dies erklärte IOC-Präsident Thomas Bach in einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Jene Athleten, so Bach, "die kein Nationalteam haben, dem sie zugehören können, die keine Flagge haben, hinter der sie einmarschieren können, und die keine Nationalhymne haben, die gespielt werden könnte, sind bei den Olympischen Spielen willkommen, um unter der Olympischen Flagge und der Olympischen Hymne anzutreten". Laut Bach, 61, sei dies "ein Symbol der Hoffnung für alle Flüchtlinge in der Welt".

Voraussetzung für einen Olympia-Start ist neben der sportlichen Qualifikation normalerweise auch die Zugehörigkeit zu einem Nationalteam. Bislang hatte Bach für Olympia qualifizierte Flüchtlinge von der Teilnahme ausgeschlossen, da sie nicht für ihre Heimatländer und die jeweiligen Olympischen Komitees auflaufen könnten.

chp/dpa/sid



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