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Frauen-Eishockey: 54 Schüsse bis zum Sieg

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Corbis

Weltrekord im Penaltyschießen: 54 Schüsse bis zum Sieg

Weltrekord im Penaltyschießen: 54 Schüsse und 30 Minuten dauerte es, bis die Frauen der Memmingen Indians über den EC Bergkamen triumphierten. Damit wurde eine alte Bestmarke aus der DEL übertroffen.

Die Memmingen Indians und der EC Bergkamen haben in der Eishockey-Bundesliga der Frauen mit einem Marathon-Penaltyschießen Geschichte geschrieben. Erst nach 30 Minuten und 54 Anläufen stand der Sieger fest. Nationalspielerin Julia Seitz erlöste die Gastgeberinnen.

Der zuvor längste Shootout stammte aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am 21. November 2010 gewannen die Straubing Tigers nach 42 Schüssen 5:4 gegen den EHC München.

Vor 109 Zuschauern in Memmingen stand es nach der regulären Spielzeit 3:3. Da beide Teams bei ihren ersten drei Versuchen erfolglos waren, musste es so lange weitergehen, bis eine Spielerin traf und die Gegnerin nicht. Viermal legten die Indians vor, jedes Mal zogen die Gäste nach. Erst auf den 27. Penalty von Seitz hatte Bergkamen keine Antwort mehr.

"Es war nach dem Spiel ein schönes Gefühl, Rekordhalter zu sein. Das ist auch gut für das Frauen-Eishockey", sagte die 21-jährige Seitz dem Fachmagazin "Eishockey News".

lim/sid

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Dem Vorspannschreiber
jungletiger9 26.01.2016
Bitte die Bedeutung von "egalisieren" noch einmal nachschlagen und den Text daraufhin ueberpruefen, ob das Wort hier passt... - - - - Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. K. Bonte/Redaktion
2. Egalisieren
tomek79x 26.01.2016
"Damit wurde eine alte Bestmarke aus der DEL egalisiert." Egalisieren bedeutet m.E. nicht "übertreffen", sondern so viel wie " nochmal erreichen". Die Einleitung ist daher wohl nicht ganz richtig. *klugscheißernodus aus* Klingt trotzdem nach einer spannenden Angelegenheit... - - - - Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. K. Bonte/Redaktion
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Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

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