French Open: Kerber und Djokovic ziehen ins Viertelfinale ein

Angelique Kerber hat bei den French Open in Paris das Viertelfinale erreicht. Die deutsche Tennisspielerin setzte sich gegen Petra Martic aus Kroatien durch. Ausgeschieden ist dagegen die Weltranglisten-Erste Wiktoria Asarenka. Novak Djokovic drehte einen 0:2-Satzrückstand, auch Roger Federer ist weiter.

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Tennisspielerin Kerber: Sieg gegen Martic

Hamburg - Tennisspielerin Angelique Kerber steht bei den 82. French Open in Paris erstmals im Viertelfinale. Die Weltranglisten-Zehnte setzte sich gegen die ungesetzte Kroatin Petra Martic 6:3, 7:5 durch. Nach 1:42 Stunden verwandelte Kerber ihren dritten Matchball gegen die 21 Jahre alte Weltranglisten-50.

Nach Andrea Petkovic im vergangenen Jahr steht damit erneut eine deutsche Tennisspielerin beim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt in der Runde der besten Acht. Dort trifft Kerber auf die an Nummer 21 gesetzte Sara Errani. Die Italienerin bezwang in ihrem Achtelfinale die Russin Swetlana Kusnezowa 6:0, 7:5.

Gegen die 21-jährige Martic hatte Kerber zuvor zweimal verloren, 2008 auf Hartplatz, 2009 beim ITF-Turnier in Sofia auf Sand. In ihrem ersten Grand-Slam-Achtelfinale schien die Kroatin allerdings nervös, ihr unterliefen insgesamt neun Doppelfehler.

Überraschend ausgeschieden ist die Weltranglisten-Erste Wiktoria Asarenka. Im Achtelfinale unterlag die Australian-Open-Siegerin aus Weißrussland der an Nummer 15 gesetzten Slowakin Dominika Cibulkova 2:6, 6:7 (4:7). Cibulkova trifft nun entweder auf die an Position sechs gesetzte US-Open-Siegerin Samantha Stosur aus Australien oder die Amerikanerin Sloane Stephens.

Bei den Herren hat Andreas Seppi eine Überraschung knapp verpasst. Der Italiener lag gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic im Achtelfinale bereits 2:0 Sätze in Führung, ehe dem Serben die Wende gelang. Nach 4:18 Stunden setzte sich Djokovic 4:6, 6:7 (5:7), 6:3, 7:5, 6:3 durch und trifft nun in der Runde der besten Acht entweder auf den Schweizer Stanislas Wawrinka oder Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich.

Roger Federer hat ebenfalls mit Mühe das Viertelfinale erreicht. Die an drei gesetzte frühere Nummer eins der Tenniswelt bezwang am Sonntag den überraschend starken "Lucky Loser" David Goffin mit 5:7, 7:5, 6:2, 6:4. Der 21 Jahre alte Weltranglisten-109. aus Belgien war eigentlich in der Qualifikation ausgeschieden.

Federer, Roland-Garros-Sieger von 2009, baute seine Rekordserie bei Grand-Slam-Veranstaltungen auf 32 Viertelfinalteilnahmen in Serie aus. Der Schweizer trifft bei dem mit 17,226 Millionen Euro dotierten wichtigsten Sandplatz-Turnier der Welt nun entweder auf Tomas Berdych aus Tschechien oder den Argentinier Juan Martin del Potro.

mib/sid/dpa

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1. Mal wieder typisch
bauesel 03.06.2012
Die Bildunterschriften sind bei Uraltbildern irgendwann mal nicht mehr gültig. Goerges ist jung und hübsch, wird aber dieses Jahr immerhin schon 24 und ihren großen Titel holte sie vor über einem Jahr.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.