French Open: Beck scheitert an Asarenka, Kohlschreiber zieht in Runde drei ein

Philipp Kohlschreiber hat von der Aufgabe seines Gegners profitiert und ist einem deutschen Damen-Trio in die dritte Runde der French Open gefolgt. Annika Beck unterlag Mitfavoritin Victoria Asarenka, das Match von Thomas Haas wurde auf Freitag verlegt.

Tennisprofi Beck: Niederlage gegen Asarenka Zur Großansicht
REUTERS

Tennisprofi Beck: Niederlage gegen Asarenka

Hamburg - Annika Beck ist bei den French Open in der zweiten Runde ausgeschieden. Die Deutsche Meisterin verlor in Paris 4:6, 3:6 gegen die Australian-Open-Siegerin Victoria Asarenka aus Weißrussland. Damit sind von den deutschen Damen unter den letzten 32 noch Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Qualifikantin Dinah Pfizenmaier dabei. Bei den Herren ist Philipp Kohlschreiber weiter, Thomas Haas könnte am Freitag folgen.

Kohlschreiber steht nach 2009 und 2010 erneut in der dritten Runde - diesmal allerdings kampflos. Er profitierte von der Absage des Taiwaners Lu Yen-Hsun wegen einer Knöchelverletzung. Bei einem Erfolg über den Rumänen Victor Hanescu könnte Kohlschreiber im Achtelfinale auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic treffen. Thomas Haas kam wegen des anhaltenden Regens nicht mehr zum Zug, sein Match gegen den Amerikaner Jack Sock wurde nach stundenlangen Verzögerungen auf Freitag verschoben.

Auch Vorjahresfinalist Djokovic steht in der dritten Runde. Der Serbe setzte sich Guido Pella aus Argentinien problemlos 6:2, 6:0, 6:2 durch und trifft nun auf Grigor Dimitrow. Gegen den Bulgaren hatte Djokovic zuletzt beim ATP-Masters in Madrid verloren.

Mitfavoritin Li Na aus China ist hingegen nicht mehr dabei. Die Paris-Siegerin von 2011 scheiterte 7:5, 3:6, 2:6 an Bethanie Mattek-Sands aus den USA und ist nach der Dänin Caroline Wozniacki die zweite Top-Ten-Spielerin, die sich aus dem Turnier verabschiedet.

psk/sid/dpa

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Die Sieger der French Open seit 2000
Jahr Männer Frauen
2014 Rafael Nadal Maria Scharapowa
2013 Rafael Nadal Serena Williams
2012 Rafael Nadal Maria Scharapowa
2011 Rafael Nadal Li Na
2010 Rafael Nadal Francesca Schiavone
2009 Roger Federer Swetlana Kusnezowa
2008 Rafael Nadal Ana Ivanovic
2007 Rafael Nadal Justine Henin
2006 Rafael Nadal Justine Henin
2005 Rafael Nadal Justine Henin
2004 Gastón Gaudio Anastassija Myskina
2003 Juan Carlos Ferrero Justine Henin
2002 Alberto Costa Serena Williams
2001 Gustavo Kuerten Jennifer Capriati
2000 Gustavo Kuerten Mary Pierce

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.