French Open Keys und Stephens machen amerikanisches Halbfinal-Duell perfekt

16 Jahre lang standen sich zwei US-Amerikanerinnen nicht mehr im Halbfinale der French Open gegenüber. Nun haben es Madison Keys und Sloane Stephens geschafft. Keys sinnt dabei auf Revanche.

Sloane Stephens
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Sloane Stephens


Die US-Amerikanerinnen Sloane Stephens und Madison Keys stehen erstmals im Halbfinale der French Open. Stephens gewann in Paris 6:3, 6:1 gegen die Russin Darja Kassatkina, Keys siegte zuvor 7:6 (7:5), 6:4 gegen Julia Putinzewa aus Kasachstan. Die Weltranglisten-98. verpasste es auch im zweiten Versuch, in Paris in ihr erstes Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier einzuziehen.

Dort kommt es am Donnerstag damit zu einer Revanche für das vergangene US-Open-Finale, in dem sich Stephens gegen Keys durchgesetzt hatte. Zuvor hatten die beiden Freundinnen bereits 2015 in Miami gegeneinander gespielt, ebenfalls mit dem besseren Ende für Stephens. In Roland Garros ist es das erste amerikanische Halbfinal-Spiel seit 2002. Die spätere Siegerin Serena Williams hatte sich damals gegen Jennifer Capriati durchgesetzt.

Auch eine Deutsche hat noch Chancen auf den Einzug in die Runde der besten Vier: Angelique Kerber trifft in ihrer Partie am Mittwoch auf die Weltranglistenerste Simona Halep aus Rumänien. Außerdem stehen sich die Russin Marija Scharapowa und die Spanierin Garbiñe Muguruza gegenüber.

bam/sid



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jean-baptiste-perrier 05.06.2018
1. Blick in Richtung Finale!
Mal angenommen Angelique Kerber setzt sich gegen Halep und anschließend gegen Muguruza/Scharapova durch. Wer wäre in einem Finale für Kerber die angenehmere Gegnerin? Keys oder Stephens? Alle Stimmen die ich bisher dazu gehört habe, bevorzugen eindeutig Keys. Kerber hat Keys bei den Australian Open quasi vom Platz geschossen (psychologischer Nachteil für Keys). Keys total offensive Spielanlage spielt Kerbers Counter-Puncher-Qualitäten in die Karten. Außerdem führt Kerber im direkten Head-To-Head 7:1 gegen Keys. Stephens hingegen ist selbst Counter-Puncher und führt ihrerseits im Head-To-Head 4:1 gegen Kerber. Also sollte man aus deutscher Sicht Keys die Daumen drücken im Halbfinale gegen Stephens, falls Kerber ins Finale kommt? Oder hat da jemand hier eine andere Sichtweise auf diese zugegeben noch sehr hypothetische Fragestellung?
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