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Sieg bei French Open: Serena Williams, Königin von Frankreich 

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Getty Images

Serena Williams: Sieg in Paris

Lange war es eine Machtdemonstration: Serena Williams hat die French Open gewonnen. Die Weltranglistenerste besiegte Lucie Safarowa in drei Sätzen, musste dabei aber an ihre Grenzen gehen, als das Finale schon entschieden schien.

Die Weltranglistenerste Serena Williams hat ihren 20. Grand-Slam-Titel gewonnen. In Paris besiegte die US-Amerikanerin im Finale der French Open die Tschechin Lucie Safarowa (Weltranglisten-13.) 6:3, 6:7, 6:2. Für Williams war es der dritte Titel bei dem Grand-Slam-Turnier in Frankreich.

Vor allem im ersten Satz zeigte Williams, 33, ihre Stärke, gewann locker und schien nach rund einer Stunde schon wie die sichere Siegerin. Doch im zweiten Satz brach Williams beim Stand von 4:1 plötzlich ein, gab ihren Aufschlag ab und konnte auch das 4:4 nicht verhindern. Safarowa nutzte die Schwächephase der Amerikanerin, schaffte das 5:4.

Unter Druck schlug Williams zurück - schien es. Nach dem 5:5 schaffte sie das Break zum 6:5, konnte dann aber beim Stand von 30:30 nicht mehr die entscheidenden Punkte machen. Safarowa rettete sich in den Tie-Break, den sie souverän 7:2 gewann.

Zum Auftakt des dritten Satzes gelang ihr gleich wieder ein Break, es war das vierte aus den vergangenen fünf Aufschlagspielen von Williams. Kurz darauf stand es 2:0 für die Außenseiterin. Längst haderte Williams lautstark mit ihrem Spiel, kam aber plötzlich zurück. Nach einem Re-Break und einem gewonnen Service lag sie nun 3:2 vorne. Safarowa verlor anschließend erneut ihr Aufschlagspiel, diesen Vorsprung ließ sich Williams nun nicht mehr nehmen.

Nach 2:01 Stunden verwandelte sie ihren zweiten Matchball.

chp

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 3 Beiträge
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1. Bravo!
ladozs 06.06.2015
Die wahre weibliche Champion(gibt es keine feminine Variante?) zieht sich auch in einer prekären Situation am eigenen Haarschopf aus dem Schlamassel.20 Grand Slam Titel,damit kann man schon ein bisschen angeben!
2. Wahnsinn!
Peter Eckes 06.06.2015
Helen Wills Moodys 19 Grand-Slam-Titel übertroffen. Zweitälteste Grand-Slam-Siegerin der Open Era. Zweitälteste Siegerin der French Open aller Zeiten. Williams unstopable. Weiter geht es in Wimbledon. Da nützt es auch nichts das sie von den Medien in diesen zwei Wochen konsequent runtergeschrieben wurde, nur weil sie ihre Matches diesmal in drei und nicht wie sonst üblich in zwei Sätzen gewonnen hat. Wenn man sich das Abschneiden von Scharapowa, Halep und Kvitova in Paris anschaut wird Williams noch lange die Nummer 1 bleiben, sehr lange!
3. Ein bedauerliches Ergebnis,
Endlager 07.06.2015
denn im Halbfinale spielte sie noch den sterbenden Schwan, tat mit dramatischen Verhaltensweisen so, als wäre völlig kraftlos und behauptete krank zu sein, aber war es offensichtlich gar nicht. Aufschläge mit 200 Km/h zum Ende des Matches, und auch im Finale war nichts von einer Krankheit zu sehen. Ich halte das für einen höchst unsportlichen Auftritt. Einen echten Grand Slam hat Williams allerdings bis heute nichts geschafft. https://de.eurosport.yahoo.com/news/french-open-serena-macht-sterbenden-schwan-081804964--ten.html
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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