Fuentes-Prozess: UCI legt Einspruch gegen Blutbeutel-Vernichtung ein

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Dopingarzt Fuentes: Vom Gericht in Madrid geschont

Der Prozess um Dopingarzt Eufemiano Fuentes geht in die nächste Runde: Nach der Verurteilung des Spaniers will der Radsport-Weltverband nun rechtliche Schritte gegen die geplante Vernichtung der Fuentes-Blutbeutel einleiten.

Hamburg - Der Radsport-Weltverband UCI geht rechtlich gegen die geplante Vernichtung der über 200 Blutbeutel von Sportlern vor, die von Dopingarzt Eufemiano Fuentes behandelt wurden. Der Verband kündigte am Freitag seinen Einspruch an. Fuentes war in Madrid zu einem Jahr Haft und einem Berufsverbot verurteilt worden.

Der Gynäkologe hatte in dem mehrere Wochen währenden Prozess angeboten, Daten und Namen der von ihm behandelten Sportler zu nennen. Die Richterin Julia Patricia Santamaría entschied sich dagegen und ordnete zudem die Vernichtung der bei Fuentes sichergestellten Blutbeutel an.

Bisher waren als Fuentes-Kunden nur rund 50 Radsportler, unter ihnen so prominente Fahrer wie Jan Ullrich, Ivan Basso, Tyler Hamilton oder Alejandro Valverde, bekanntgeworden.

Die UCI schloss sich mit ihrem Einspruch der spanischen Anti-Doping-Agentur (AEA) an.

mib/dpa

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