Gewichtheberin Jimenez Erste Olympiasiegerin Mexikos stirbt mit 35

Sie war die erste Frau, die für Mexiko Gold bei Olympischen Spielen gewann: die Gewichtheberin Soraya Jimenez. Mit nur 35 Jahren ist sie jetzt an einem Herzinfarkt gestorben. Schon seit Jahren hatte Jimenez mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Gewichtheberin Jimenez: Tod mit 35 Jahren
REUTERS

Gewichtheberin Jimenez: Tod mit 35 Jahren


Hamburg - Die erste mexikanische Olympiasiegerin ist tot. Die Gewichtheberin Soraya Jimenez starb im Alter von nur 35 Jahren an einem Herzinfarkt. Das teilte das Nationale Olympische Komitee Mexikos mit. Jimenez hatte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 58 Kilogramm gewonnen. Damit war sie die erste Frau überhaupt, die für das mittelamerikanische Land Gold geholt hatte.

2002 war sie mit Dopingvorwürfen konfrontiert worden, wurde aber später von dem Verdacht freigesprochen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme hatte sie anschließend frühzeitig ihre Karriere beenden müssen und anschließend als Sportreporterin für das Fernsehen gearbeitet.

aha/dpa/sid

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insgesamt 5 Beiträge
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Werner655 29.03.2013
1.
Heute eine 35jährige Gewichtheberin, gestern ein 19jähriger Fußballprofi. Das alles kann natürlich tragischer Zufall sein, dass junge Spitzensportler so früh an Herzversagen sterben. Von Dopingfolgen will man hier ja nicht sprechen...
Veterano48 29.03.2013
2. Ästhetik im Sport
wer wagt gewinnt, kann aber auch verlieren (eventuell auch das Leben). Schwund gibt es überall. Aber "The show must go on. Trotzdem ist dieser Tod einer jungen Frau zu bedauern.
basis18 29.03.2013
3. Korrektur
Mexiko (spanisch: México [ˈmexiko], Nahuatl: Mexihco [me:'ʃiʔko]), amtlich Vereinigte Mexikanische Staaten, span.: Estados Unidos Mexicanos, ist eine Bundesrepublik in Nordamerika, die 31 Bundesstaaten und den Hauptstadtdistrikt, Mexiko-Stadt, umfasst.
Funzel 29.03.2013
4. 35?
Auf dem Foto sieht sie aus wie 55.
kaksonen 29.03.2013
5. Ganz richtig!
Zitat von Werner655Heute eine 35jährige Gewichtheberin, gestern ein 19jähriger Fußballprofi. Das alles kann natürlich tragischer Zufall sein, dass junge Spitzensportler so früh an Herzversagen sterben. Von Dopingfolgen will man hier ja nicht sprechen...
Exzessives Training, wie es zum Gewinn einer Olympiamedaille sicher notwendig ist, hat mit großer Wahrscheinlichkeit negative Folgen für Herz und Kreislauf. Sehr gut zusammengetragen sind wissenschaftliche Befunde zu diesem Thema in "The First 20 Minutes" von Gretchen Reynolds.
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