Giro d'Italia Froome bricht ein - Yates baut die Führung aus

Am Vortag hatte sich Christopher Froome auf der Königsetappe noch eindrucksvoll zurückgemeldet, an seinem Geburtstag musste er hingegen Federn lassen. Für Simon Yates lief die 15. Etappe nach Plan, ein Deutscher beeindruckte.

Simon Yates
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Simon Yates


Der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) hat sich beim 101. Giro d'Italia den dritten Tagessieg gesichert und seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut.

Auf der 176 Kilometer langen 15. Etappe von Tolmezzo nach Sappada fuhr der 25-Jährige Yates nach einer Attacke am letzten Berg mit 41 Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe um Titelverteidiger Tom Dumoulin (Sunweb) ins Ziel. Vor dem Einzelzeitfahren am Dienstag führt Yates im Gesamtklassement mit 2:11 Minuten vor dem Niederländer Dumoulin.

Der viermalige Tour-Sieger Christopher Froome (Sky) hatte an seinem 33. Geburtstag dagegen deutliche Probleme und belegte nach seinem Triumph am Vortag nur Rang 17 (+1:32 Minuten). Am Samstag hatte sich der Brite, der in der Gesamtwertung (+4:52) auf Rang sieben zurückfiel, bei der 14. Etappe eindrucksvoll zurückgemeldet und am berüchtigten Monte Zoncolan den Etappensieg erkämpft.

Ein starkes Rennen fuhr Nico Denz aus dem französischen AG2R-Team. Der 24-jährige Deutsche hielt als Stärkster einer ursprünglich 24 Fahrer umfassenden Ausreißergruppe am längsten dem Druck der Verfolger stand. Erst 18 Kilometer vor dem Ziel wurde Denz gestellt. Er beendete die Etappe auf Platz 26.

mfu/dpa/sid



insgesamt 3 Beiträge
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heinrich.busch 20.05.2018
1. Ehrlich - Diskutieren?
Das kann doch nicht ernst gemeint sein! Hier versagt ein Doper und ein anderer gewinnt zur Abwechslung. Die Profis des Raddports sin in der Spitze alle Doper. Die wirkliche Wahrheit in diesem Zirkus nur einer genannt;- Jan Ulrich als er sagte ich habe keinen meiner Konkurrenten betrogen und Lans war der Beste. Also alle haben wir gedopt und Lans Armstrong war der cleverste Doper.
extra330sc 21.05.2018
2.
Zitat von heinrich.buschDas kann doch nicht ernst gemeint sein! Hier versagt ein Doper und ein anderer gewinnt zur Abwechslung. Die Profis des Raddports sin in der Spitze alle Doper. Die wirkliche Wahrheit in diesem Zirkus nur einer genannt;- Jan Ulrich als er sagte ich habe keinen meiner Konkurrenten betrogen und Lans war der Beste. Also alle haben wir gedopt und Lans Armstrong war der cleverste Doper.
Ulrich? Lans? Sollten sie selber dopen, wüssten sie jetzt, sich clevernessmässig weit hinter Armstrong einzuordnen....und das soll schon was heißen. Welchen Sportzirkus halten sie dopingtechnisch denn für unverdächtig?
kopi4 21.05.2018
3.
Das generelle Misstrauen hat sich der Radsport über die Jahre verdient. Das die Briten, als traditionelle Radsport-Nation nie aufgefallen, seit 2012 fünf von sechs Tour-Siege verbuchten darf man schon kritisch sehen.
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