Golf Windchaos bei US Open - Kaymer und Woods schon abgeschlagen

2014 hatte er die US Open noch gewonnen, doch von der einstigen Form ist Martin Kaymer weit entfernt. Schon nach dem ersten Tag ist der 33-Jährige abgeschlagen. Doch auch andere Golf-Stars hatten Probleme.

Martin Kaymer
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Martin Kaymer


Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer hat zum Auftakt der 118. US Open auf Long Island ein Desaster erlebt. Bei enorm widrigen äußeren Bedingungen spielte der 33-Jährige auf dem schweren Par-70-Kurs im Shinnecock Hills Golf Club nur eine 83er Runde und beendete den ersten Tag auf dem geteilten 148. Platz. Der US-Open-Sieger von 2014 braucht nun einen ganz starken zweiten Tag, um das vorzeitige Aus noch abzuwenden.

Auch Superstar Tiger Woods hat schon fast alle Siegchancen nach der Auftaktrunde verspielt. Der 14-fache Major-Sieger liegt mit 78 Schlägen nur auf Rang 101 und muss damit aller Voraussicht nach weiter auf seinen ersten großen Triumph seit 2007 warten.

Viel besser kam der Weltranglistenerste Dustin Johnson mit dem heftigen Wind zurecht. Der US-Star übernahm gemeinsam mit seinen Landsleuten Scott Piercy und Russell Henley sowie dem Engländer Ian Poulter (alle 69 Schläge) die Führung bei dem mit zwölf Millionen US-Dollar dotierten Turnier. "Alles, was auf diesem Golfplatz unter Par ist, ist sehr gut. Besonders unter den heutigen Bedingungen", sagte Johnson.

Wie Kaymer und Woods hatten auch viele weitere Top-Spieler große Probleme auf dem Platz und müssen um die Qualifikation für die beiden Runden am Wochenende bangen. Rory McIlroy (80 Schläge), der hoch gehandelte Spanier Jon Rahm sowie der amtierende Britsh-Open-Champion Jordan Spieth (beide 78 Schläge) aus den USA gehörten zu den Verlierern des ersten Tages.

bam/dpa



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