Ryder Cup Letzte US-Wildcard an Finau

Ende September wird bei Paris der prestigeträchtige Ryder Cup ausgetragen. Der Amerikaner Tony Finau komplettiert das Teilnehmerfeld. Die neue Nummer eins der Golf-Welt spielt aber im Team Europa.

Tony Finau
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Tony Finau


Golfprofi Tony Finau hat die vierte und letzte Wildcard für das US-Team beim diesjährigen Ryder Cup erhalten. Das gab US-Teamkapitän Jim Furyk bekannt. Der 28-Jährige kann in dieser Saison bereits elf Top-Ten-Resultate vorweisen. "Er erfüllt viele Kriterien und machte es unmöglich, ihn nicht zu nominieren", sagte Furyk.

Die ersten drei Wildcards für das US-Team hatten Tiger Woods, Phil Mickelson und Bryson DeChambeau erhalten. Finau wird zusammen mit DeChambeau und Justin Thomas beim bevorstehenden Duell zwischen den USA und Europa sein Ryder-Cup-Debüt feiern. Der diesjährige Ryder Cup wird vom 28. bis 30. September in der Nähe von Paris ausgetragen. Den bislang letzten Kontinentalvergleich gewannen die US-Amerikaner mit 17:11 im Jahr 2016.

Rose die neue Nummer eins

Der neue Führende der Weltrangliste spielt allerdings im Team Europa: Olympiasieger Justin Rose musste sich bei der BMW Championship in Newtown Square/Pennsylvania zwar im Stechen am ersten Extra-Loch dem US-Profi Keegan Bradley geschlagen geben, die Playoff-Teilnahme aber reichte dem 38-Jährigen, um im kommenden Ranking Dustin Johnson von Platz eins zu verdrängen.

Justin Rose
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Justin Rose

Vor Rose hatten erst drei Engländer die Weltrangliste angeführt: Sir Nick Faldo, Lee Westwood und Luke Donald. "Das ist so wunderbar, ich bin außerordentlich stolz darauf", sagte Rose. Er wird der 22. Spieler, der die offizielle Herren-Rangliste seit ihrer Einführung im Jahr 1986 anführt. Erster Spitzenreiter war damals Bernhard Langer.

Das US-Team für den Ryder Cup 2018: Bryson DeChambeau (Wildcard), Tony Finau (Wildcard), Rickie Fowler, Dustin Johnson, Brooks Koepka, Phil Mickelson (Wildcard), Patrick Reed, Webb Simpson, Jordan Spieth, Justin Thomas, Bubba Watson, Tiger Woods (Wildcard). Kapitän: Jim Furyk

Das Team Europa: Paul Casey (England/Wildcard), Tommy Fleetwood (England), Sergio Garcia (Spanien/Wildcard), Tyrrell Hatton (England), Rory McIlroy (Nordirland), Francesco Molinari (Italien), Alex Noren (Schweden), Thorbjörn Olesen (Dänemark), Ian Poulter (England/Wildcard), Jon Rahm (Spanien), Justin Rose (England), Henrik Stenson (Schweden/Wildcard). Kapitän: Thomas Björn (Dänemark)

chh/dpa/sid



insgesamt 3 Beiträge
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gammoncrack 11.09.2018
1. Dieses Jahr werden die Europäer kaum eine Chance haben.
Zwar ist im Rydercup alles möglich, aber aber gerade die Ergebnisse der letzten Turniere sprechen für die USA. Garcia, Molinari, Olesen und Stenson haben ihre gute Form nicht halten können. Und das sieht bei den Spielern aus den USA erheblich besser aus. Insbesondere auf Tiger Woods darf man sehr gespannt sein. Er ist schon wieder fast da, wo er vor seinen Rückproblemen war. Ein fantastisches Comeback. Aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
meresi 11.09.2018
2. So ist es
Ich sehe das so ähnlich. Und Tiger war gestern nahe dran, bogey auf 10 und 14 dürften ihm ein bisserl den Nerv gezogen haben. Er sollte geduldig bleiben. Aber es gibt ja noch Fleetwood und den nervenstarken Rose. Ich glaub es wird auf die Paarungen ankommen, aber die Chancen stehen eher günstig für die Amis.
Dr.Bizeps 13.09.2018
3. Der gewissenhafte Prophet wartet den Eintritt der Ereignisse ab
Da wir aktuell keine gesicherten Erkenntnisse über die Wind - und Wetterbedingungen an den Spieltagen haben, die körperliche Verfassung der US-Cracks nach Atlanta nicht kennen und nicht wissen, ob die europäischen Cracks vielleicht weitestgehend freiwillig auf die FedEXCup-Milliönchen verzichtet haben, um heimlich auf der Golfanlage zu üben .... warten wir's einfach mal ab und schauen dann genüsslich zu ....
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