Ryder Cup: Watson wird neuer US-Kapitän

Die US-Golfer haben einen neuen Chef: Tom Watson wird die Nachfolge von Davis Love III als Kapitän des Ryder-Cup-Teams der USA antreten. Der achtmalige Major-Sieger hatte das Amt bereits einmal inne und soll mit seiner Erfahrung für eine Revanche beim nächsten Turnier in Europa sorgen.

Watson: War bereits 1993 US-KapitänZur Großansicht
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Watson: War bereits 1993 US-Kapitän

Hamburg - Tom Watson wird das Ryder-Cup-Team der USA 2014 im schottischen Gleneagles als Kapitän anführen. Der Golf-Verband PGA of America ernannte den 63-Jährigen zum Nachfolger von Davis Love III, der die Auswahl der USA bei der Niederlage gegen Europa in diesem Jahr in Medinah vor den Toren Chicagos betreut hatte.

Watson ist einer der erfolgreichsten Spieler der Geschichte, er gewann acht Major-Turniere, davon fünfmal die British Open. Bereits 1993 beim bislang letzten Ryder-Cup-Auswärtssieg der USA im englischen The Belfry war er US-Kapitän und ist damit der zweite Amerikaner nach Jack Nicklaus, dem diese Ehre ein zweites Mal zuteil wird.

Auch die Europäer werden 2014 mit einem neuen Kapitän in Gleneagles antreten. Der Spanier Jose Maria Olazabal hatte unmittelbar nach der Rückkehr des siegreichen Teams aus Medinah seinen Rücktritt erklärt. Sein Nachfolger könnte aus dem Kreis seiner vier Vizekapitäne Thomas Björn (Dänemark), Darren Clarke (Nordirland), Miguel Angel Jiménez (Spanien) und Paul McGinley (Irland) kommen.

luk/sid

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  • Donnerstag, 13.12.2012 – 15:22 Uhr
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Ryder Cup
Namensgeber des Ryder Cups und Stifter des Pokals war der Engländer Samuel Ryder. Erstmals fand der Wettbewerb 1927 im amerikanischen Worcester statt, damals spielten die USA und Großbritannien gegeneinander. Seitdem wechselt der Austragungsort immer zwischen den Kontinenten. In den ersten Jahrzehnten allerdings dominierten die USA den Cup. Um die Chancengleichheit zu fördern, durften ab 1973 auch Golfer aus Irland, seit 1979 aus ganz Europa teilnehmen. Beim Ryder Cup gibt es kein Preisgeld zu gewinnen, es geht ausschließlich um den Sieg und die Ehre.

Kleines Golf-Lexikon
Par: Für jedes einzelne Loch und jeden Golfkurs ist ein Par definiert. Dieser Wert steht für die Anzahl der Schläge, die der Spieler brauchen sollte, um das Loch, respektive den Kurs zu bewältigen. Hierbei handelt es sich natürlich um Werte für Spitzenspieler. Spielt man also auf einem Kurs, der als Par 72 ausgewiesen ist, eine 70er-Runde, spielt man zwei unter Par.

Hole-in-one: Bezeichnung für das Kunststück, den Ball direkt vom Abschlag ins Loch zu befördern.

Eagle: Zwei Schläge unter Par bei einem Loch

Birdie: Ein Schlag unter Par

Bogey: Ein Schlag über Par

Double Bogey: Zwei Schläge über Par

Triple Bogey: Drei Schläge über Par

Grün: Das Grün ist die kurzgeschnittene Rasenfläche am Ende einer jeden Bahn. Auf dieser befindet sich das Loch.

Fairway: Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün.

Handicap: Gibt die Spielstärke eines Golfers wieder. Je niedriger das Handicap, desto besser der Spieler. Die Zahl gibt die Differenz an, die der Golfer auf dem Platz über Par spielt.




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