Golf-WM: Kaymer scheidet im Achtelfinale aus

Vorjahresfinalist Martin Kaymer ist bei der Golf-Weltmeisterschaft ausgeschieden. Im Achtelfinale musste er sich Matt Kuchar geschlagen geben. Die Entscheidung fiel auf dem Golfkurs von Dove Mountain bereits am 15. Loch.

Golfprofi Kaymer: Aus gegen Matt Kuchar Zur Großansicht
AFP

Golfprofi Kaymer: Aus gegen Matt Kuchar

Hamburg - Für Golfstar Martin Kaymer ist die Matchplay-WM in Marana/Arizona bereits im Achtelfinale beendet. Der Vorjahresfinalist unterlag bei dem mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Turnier dem US-Amerikaner Matt Kuchar mit 4 und 3. Kuchar trifft im Viertelfinale auf seinen Landsmann Hunter Mahan, der sich mit 4 und 3 gegen US-Kollege Steve Stricker durchsetzte.

Kaymer war mit Vorfreude in das Duell mit Kuchar gegangen. "Es ist schön, gegen ihn zu spielen. Er ist ein netter Kerl, wir werden ein gutes Match haben", sagte der Deutsche. Auf dem Platz geriet der Weltranglistenvierte am sechsten Loch erstmals in Rückstand.

Der in der Weltrangliste zehn Plätze tiefer gelistete Kuchar baute seinen Vorsprung in der Folge kontinuierlich aus. Lediglich auf der zwölften Bahn punktete Kaymer noch einmal. Die Entscheidung fiel schließlich an Loch 15, als der Deutsche mit einem Putt aus kurzer Distanz scheiterte. Bis dahin hatte der 27-jährige Kaymer nur zwei Löcher für sich entscheiden können. Im Vorjahr hatte Kaymer in Marana das Finale erreicht, musste sich dort allerdings dem Engländer Luke Donald geschlagen geben.

jar/sid/dpa

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So funktioniert die Matchplay-Zählweise
Beim Lochspiel wird nicht um die Gesamtanzahl der benötigten Schläge pro Runde gespielt wie beim weiter verbreiteten Zählspiel. Stattdessen spielt man gegen einen Gegner immer um das jeweilige Loch. Wer für das erste Loch weniger Schläge benötigt, hat dieses gewonnen und liegt damit "eins auf". Wer am Schluss die meisten Löcher gewonnen hat, ist der Sieger des Matchplays.
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Par: Für jedes einzelne Loch und jeden Golfkurs ist ein Par definiert. Dieser Wert steht für die Anzahl der Schläge, die der Spieler brauchen sollte, um das Loch, respektive den Kurs zu bewältigen. Hierbei handelt es sich natürlich um Werte für Spitzenspieler. Spielt man also auf einem Kurs, der als Par 72 ausgewiesen ist, eine 70er-Runde, spielt man zwei unter Par.

Hole-in-one: Bezeichnung für das Kunststück, den Ball direkt vom Abschlag ins Loch zu befördern.

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