Hamburg - Tiger Woods hat das Arnold Palmer Invitational in Orlando (USA) gewonnen - und damit eine gelungene Generalprobe für das US Masters in der kommenden Woche in Augusta gefeiert. Der ehemalige Weltranglistenerste spielte am Schlusstag auf dem Par-72-Kurs eine 70er Runde. Damit lag er in der Endabrechnung mit 275 Schlägen fünf Schläge vor dem zweitplatzierten Nordiren Graeme McDowell. Dritter wurde der Engländer Ian Poulter (282).
Damit beendete Woods seine 923 Tage und 27 Turniere andauernde Durststrecke auf der US-Tour. Der 36-jährige Golfprofi hatte dort zuletzt im September 2009 die BMW Championship in Lemont gewonnen. Anschließend gewann er noch in Melbourne das Australian Masters.
"Ich bin wieder besser geworden, habe bei einigen Turnieren oben mitgespielt. Und das ist die Hauptsache. Der Sieg fühlt sich zwar nicht wie ein Riesentriumph an, aber er tut gut", sagte Woods, der im Schlussflight gemeinsam mit dem ehemaligen US-Open-Champion Graeme McDowell gespielt hatte.
Der Erfolg brachte Woods zudem die Rückkehr in die Top 10 der Weltrangliste. Der 36-Jährige verbesserte sich um zwölf Positionen auf den sechsten Platz. Zuletzt war er am 16. Mai 2011 als Achter unter den besten zehn Spielern notiert gewesen. Mit 5,59 Durchschnittspunkten liegt Woods nur noch knapp hinter dem deutschen Star Martin Kaymer, der mit 5,76 Zählern Rang vier belegt. Weiter die Nummer eins ist der Engländer Luke Donald (9,87) vor US-Open-Champion Rory McIlroy (Nordirland/9,72) und dem Engländer Lee Westwood (8,02).
leh/sid
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