Hallen-WM Klosterhalfen über 3000 Meter chancenlos

Sie startete mutig, führte das Feld an - aber im Endspurt war Konstanze Klosterhalfen zu langsam: Deutschlands Laufhoffnung ist im Wettkampf über 3000 Meter Siebte geworden. Besser lief es für Mateusz Przybylko.

Konstanze Klosterhalfen als zwischenzeitliche Führende
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Konstanze Klosterhalfen als zwischenzeitliche Führende


Nach dem Rennen machte "KoKo" ein enttäuschtes Gesicht: Die deutsche Läuferin Konstanze Klosterhalfen hat bei der Leichtathletik-Hallen-Weltmeisterschaft eine Medaille über 3000 Meter klar verpasst. Sie führte das Feld zwar über mehrere Runden an, wurde am Ende in 8:51,79 Minuten aber nur Siebte.

WM-Gold im englischen Birmingham ging wie schon 2014 und 2016 an die Äthiopierin Genzebe Dibaba. Die Weltrekordlerin verteidigte ihren Titel in 8:45,05 Minuten. Zweite in einem packenden Finish wurde Sifan Hassan aus den Niederlanden (8:45,68), auf dem dritten Platz landete die Britin Laura Muir (8:45,78).

Klosterhalfen hatte noch vor zwei Wochen bei den nationalen Titelkämpfen in Dortmund geglänzt. Bei ihrem Start-Ziel-Sieg lief die 21-Jährige in 8:36,01 Minuten deutsche Rekordzeit über 3000 Meter. (Mehr über Konstanze Klosterhalfen lesen Sie hier.)

Mateusz Przybylko
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Mateusz Przybylko

Im Hochsprung lief es aus deutscher Sicht besser. Mateusz Przybylko gewann überraschend Bronze und sicherte dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) dadurch das erste Edelmetall der Titelkämpfe.

Der 25-Jährige übersprang die Latte bei 2,29 Meter - es war die erste deutsche Hochsprungmedaille bei einer Hallen-WM seit 29 Jahren. 1989 hatte Dietmar Mögenburg Silber gewonnen. In Birmingham siegte der unter neutraler Flagge startende Russe Danil Lysenko mit 2,36 Meter vor Weltmeister Mutaz Essa Barshim aus Katar (2,33 Meter).

jan



insgesamt 2 Beiträge
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fliffis 02.03.2018
1. gut so
K. Klosterhalfen ist noch super jung. Und schon super stark (also 7. bei der WM) Immer vorneweg rennen zu wollen ist auch ein Zeichen von Selbstvertrauen. Manche sagen: nicht sehr strategisch. Ja -es gibt die "Spurterinnen". Aber die echten Champs laufen am Ende doch: einfach vornweg. 7. bei der WM diesen Jahr - eine Medaille bei der WM in 2 Jahren. Das wäre - bei dann 23 Jahren- unglaublich. Und die kann ja noch andere STrecken ...
archi47 02.03.2018
2. Ein Leistungseinbruch nach zwei Wochen,
wo sie deutschen Rekord gelaufen ist und zwar weit unter der Siegerzeit ist doch ganz normal, wenn man nicht manipuliert ist.
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