Hammerwerfen: Olympiasiegerin Kusenkowa unter Dopingverdacht

Die Olympiasiegerin Olga Kusenkowa steht acht Jahre nach ihrer Goldmedaille im Hammerwerfen von Athen unter Dopingverdacht. Die mittlerweile 42-Jährige streitet jegliche Vorwürfe ab. Der Leichtathletik-Weltverband hat Untersuchungen eingeleitet.

Hamburg - Athen-Goldmedaillengewinnerin Olga Kusenkowa steht unter Dopingverdacht. Dies gab die russische Anti-Doping-Agentur Rusada am Freitag bekannt. Bei der Hammerwerferin Kusenkowa sei eine verbotene Substanz in einer A-Probe gefunden worden. Die Probe wurde bereits während der Leichtathletik-WM in Helsinki 2005 genommen. Auch hier hatte die Russin Gold geholt.

Laut Informationen der Rusada hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF bereits Untersuchungen gegen Kusenkowa eingeleitet. Die Hammerwerferin war nach der verpassten Olympiaqualifikation 2008 vom aktiven Sport zurückgetreten.

Kusenkowa hatte während ihrer Karriere neben dem Olympiasieg auch einen Europameister- und drei Vizeweltmeister-Titel erringen können. Zudem war die Russin die erste Frau, die die 70-Meter-Marke mit dem Hammer überwinden konnte.

fls/sid/dpa

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