Handball-Champions-League Aus für Rhein-Neckar Löwen, Kiel wirft Flensburg raus

Die Rhein-Neckar Löwen sind im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. Der Tabellenzweite der Handball-Bundesliga verlor beim ungarischen Klub Pick Szeged. Der THW Kiel bezwang die SG Flensburg-Handewitt.

Löwen-Spieler Kneer: Kein Erfolg gegen Pick Szeged
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Löwen-Spieler Kneer: Kein Erfolg gegen Pick Szeged


Hamburg - Der THW Kiel ist nach einer Handball-Lehrstunde für die SG Flensburg-Handewitt der letzte deutsche Vertreter in der Champions League. Der Rekordmeister gewann nach dem 30:21 im Hinspiel auch das Achtelfinal-Rückspiel gegen den Bundesliga-Rivalen 33:28 (16:10). Gescheitert sind auch die Rhein-Neckar Löwen, die auch die zweite Partie gegen Pick Szeged verloren. Nach dem 30:34 in Mannheim gab es in Ungarn ein 29:31 (13:16).

Der Deutsche Handballbund (DHB) ist damit zum ersten Mal seit der Einführung des aktuellen Champions-League-Modus im Jahr 2009 nur mit einer Mannschaft im Viertelfinale vertreten. Der Gegner der "Zebras" wird am Dienstag in Wien ausgelost. Mögliche Gegner sind Croatia Zagreb (Kroatien), Vardar Skopje (Mazedonien), Paris St. Germain (Frankreich) und Szeged.

Nicht ganz so dominant wie in der ersten Partie, aber jederzeit souverän und kontrolliert, präsentierte sich der THW auch im Rückspiel gegen Flensburg. "Kiel wird in dieser Form mit Sicherheit das Final Four erreichen, alles andere ist unvorstellbar", sagte der frühere Nationalspieler Martin Schwalb. Linksaußen Dominik Klein hatte großen Anteil am nie gefährdeten Sieg der Gastgeber, relativierte die Leistung und das Ergebnis aber: "Wir haben jetzt noch ein Viertelfinale, und dann sehen wir weiter."

Die Rhein-Neckar Löwen hatten sich nach der überraschenden 30:34-Niederlage im Hinspiel gegen Pick Szeged für das Rückspiel in Ungarn viel vorgenommen, scheiterte aber an der Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor und an der zu zögerlichen Abwehr. Zwölf Tore von Nationalspieler Uwe Gensheimer reichten den Mannheimern nicht, um die Aufholjagd erfolgreich abzuschließen. "Das war insgesamt einfach zu wenig, was die Löwen gezeigt haben", sagte der frühere Bundestrainer Heiner Brand.

psk/dpa/sid



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