Handball-Europameister "Jetzt kommen 18 neue Stars in die Liga"

"Eine super Sache für den deutschen Handball": Die Europameister feiern ihren Titel in Berlin. Trainer Dagur Sigurdsson hofft auf eine Initialzündung für die Bundesliga.

Handball-Torhüter Lichtlein: DHB-Team feiert EM-Titel
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Handball-Torhüter Lichtlein: DHB-Team feiert EM-Titel


Die Handball-Europameister sind in Berlin begeistert empfangen worden. Um 14.22 Uhr landete die Chartermaschine des Deutschen Handballbundes (DHB) auf dem militärischen Teil des Flughafens in Berlin-Tegel. Die Flughafenfeuerwehr begrüßte den Flieger mit Wasserfontänen, rund 15 Kamerateams waren bei der Ankunft des neuen Europameisters vor Ort. Aus dem Cockpit wurde eine Deutschlandfahne geschwenkt.

Am Sonntagabend hatten die deutschen Handballer durch einen 24:17-Erfolg über Spanien den ersten EM-Triumph seit 2004 perfekt gemacht. Dank des Erfolgs ist das DHB-Team bereits für die Olympischen Sommerspiele in Rio und die nächste Weltmeisterschaft qualifiziert.

Carsten Lichtlein, einer der beiden Torhüter, war der erste deutsche Spieler auf dem Rollfeld und präsentierte stolz die EM-Trophäe. Trainer Dagur Sigurdsson sagte nach der Landung: "Das ist eine super Sache für den deutschen Handball. Jetzt kommen 18 neue Stars in die Liga."

Vor dem Bus, der die Spieler zur anschließenden Fanfeier in die Max-Schmeling-Halle bringen sollte, entrollten die Spieler ein großes Banner mit der Aufschrift "Vielen Dank für eure Unterstützung". "Jetzt lasst uns einfach den Titel feiern. Der Zeitpunkt, dass wir uns wieder fokussieren müssen, wird kommen", sagte Sigurdsson.

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Deutsche Handballer: Das sind die 18 Europameister

cte/dpa/sid

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insgesamt 11 Beiträge
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namachschon 01.02.2016
1. Warum Berlin...?
Warum um alles in der Welt feiern die Handballer in Berlin? Fängt diese Unsitte nun auch bei anderen Sportarten an?
KobiDror 01.02.2016
2.
Zitat von namachschonWarum um alles in der Welt feiern die Handballer in Berlin? Fängt diese Unsitte nun auch bei anderen Sportarten an?
Weil es ein Triumph der Nationalmannschaft Deutschlands war. Üblicherweise feiert man Erfolge der Nationalmannschaften in der Hauptstadt und das ist nun mal Berlin. War bei den Fußballern 2014 genauso. Haben Sie sich da auch drüber aufgeregt? Hätten die lieber in München feiern sollen, weil Bayern München das Maß der Dinge im deutschen Vereinsfußball ist?
Mikaday 01.02.2016
3. Kurzes Gedächtnis ...
Zitat von KobiDrorWeil es ein Triumph der Nationalmannschaft Deutschlands war. Üblicherweise feiert man Erfolge der Nationalmannschaften in der Hauptstadt und das ist nun mal Berlin. War bei den Fußballern 2014 genauso. Haben Sie sich da auch drüber aufgeregt? Hätten die lieber in München feiern sollen, weil Bayern München das Maß der Dinge im deutschen Vereinsfußball ist?
Oh nein, das ist alles andere als üblich! Die WM-Titel 1974 und 1990 wurden auf dem Balkon des "Römer" in Frankfurt gefeiert. Auch nach der Vizeweltmeisterschaft 2002 war noch Frankfurt der Austragungsort der Feierlichkeiten. Frankfurt deshalb, weil dort der Sitz des DFB liegt. Vor der Wende lag dies natürlich noch an dem Sonderstatus von Westberlin Der Umzug zur "Fanmeile" in Berlin erfolgte mit der WM 2006, von da an fanden dort die Feierlichkeiten mit der DFB-Auswahl statt. Als Alternative zu Berlin hätte der DHB Dortmund anbieten könne, wo er seinerseits seinen Sitz hat. Ob das aber wirklich die bessere Option gewesen wäre? Und welche andere Stadt hätte sich denn für die Feierlichkeiten angeboten? Kiel, Flensburg oder Mannheim?
andromeda793624 01.02.2016
4.
Zitat von namachschonWarum um alles in der Welt feiern die Handballer in Berlin? Fängt diese Unsitte nun auch bei anderen Sportarten an?
Ich hab einen Vorschlag! Malle ;)!
h.hass 01.02.2016
5.
Der Erfolg sei den Handballern gegönnt. Aber warum muss man dann sofort großkotzig werden, sich zur unschlagbaren Mannschaft erklären (siehe die Aussagen des Torwarts) und behaupten, dass man auch die WM und die Olypmpiade gewinnen wird? Geht's nicht auch zwei Nummern kleiner und bescheidener? Hochmut kommt vor dem Fall. Auch Kaiser Franz meinte 1990, die Nationalmannschaft sei auf Jahre hinaus nicht zu schlagen. '92 und '94 gab's dann was auf den Poppes.
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