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Handball-EM 2016: Spielplan, Termine und Ergebnisse

Handball-Nationalspieler Weinhold (Mitte): Kurz vor dem Turniersieg Zur Großansicht
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Handball-Nationalspieler Weinhold (Mitte): Kurz vor dem Turniersieg

In Polen wurde vom 15. bis 31. Januar 2016 die Handball-EM ausgetragen. Das deutsche Team ging als Außenseiter ins Turnier und holte überraschend den Titel. Der komplette Spielplan im Überblick.

Deutschland entwickelte sich bei der Handball-Europameisterschaft in Polen erst zum Überraschungsteam des Turniers entwickelt - und besiegte im Finale dann sensationell Spanien. Für das DHB-Team war es nach 2004 der zweite EM-Titel.

In der Vorrunde hatte das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson zwei Spiele gewonnen: Gegen Schweden gab es in einer packenden Partie einen 27:26 (13:17)-Erfolg, Slowenien wurde hingegen souverän 25:21 (12:10) bezwungen. Nur die erste Partie gegen die favorisierten Spanier ging 29:32 (15:18) verloren.

In der Hauptrunde gewann Deutschland alle drei Spiele: 29:19 (17:9) gegen Ungarn, 30:29 (17:16) gegen Russland und zum Abschluss 25:23 (12:13) gegen Dänemark.

Im Halbfinale setzte sich das DHB-Team 34:33 (13:14; 27:27) nach Verlängerung gegen Norwegen durch, ehe die Mannschaft im Finale gegen Spanien dank der besten Turnierleistung 24:17 (10:6) besiegte.

SPIELPLAN VORRUNDE
Die ersten drei jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein

Gruppe A, in Krakau:
15.1., 18.00 Uhr: Frankreich - Mazedonien 30:23 (12:12)
15.1., 20.30 Uhr: Polen - Serbien 29:28 (14:15)
17.1., 18.15 Uhr: Serbien - Frankreich 26:36 (16:19)
17.1., 20.30 Uhr: Mazedonien - Polen 23:24 (18:20)
19.1., 18.15 Uhr: Mazedonien - Serbien 27:27 (13:13)
19.1., 20.30 Uhr: Frankreich - Polen 25:31 (12:15)

Polen hat sich vor Frankreich als Gruppensieger für die Hauptrunde qualifiziert. Mazedonien kam dank der besseren Tordifferenz (-8) gegenüber Serbien (-11) ebenfalls in die nächste Runde.

Gruppe B, in Katowice:
15.1., 16.00 Uhr: Kroatien - Weißrussland 27:21 (15:15)
15.1., 18.15 Uhr: Island - Norwegen 26:25 (10:11)
17.1., 16.00 Uhr: Weißrussland - Island 39:38 (17:18)
17.1., 18.15 Uhr: Norwegen - Kroatien 34:31 (16:17)
19.1., 18.15 Uhr: Weißrussland - Norwegen 27:29 (13:12)
19.1., 20.30 Uhr: Kroatien - Island 37:28 (19:10)

Norwegen hat sich in der Gruppe B vor Kroatien (jeweils 4 Punkte) und Weißrussland (2 Punkte) durchgesetzt. Ausgeschieden ist überraschend Island, das 2014 noch EM-Fünfter war.

Gruppe C, in Breslau:
16.1., 18.30 Uhr: Spanien - Deutschland 32:29 (18:15)
16.1., 20.45 Uhr: Schweden - Slowenien 23:21 (16:9)
18.1., 18.15 Uhr: Slowenien - Spanien 24:24 (13:10)
18.1., 20.30 Uhr: Deutschland - Schweden 27:26 (13:17)
20.1., 17.15 Uhr: Deutschland - Slowenien 25:21 (12:10)
20.1., 20.00 Uhr: Spanien - Schweden 24:22 (12:10)

Deutschland (4 Punkte) qualifizierte sich dank zwei Siegen souverän für die Hauptrunde. Gruppensieger wurde Spanien (5), auch Schweden (2) erreichte die nächste Runde.

Gruppe D, in Danzig:
16.1., 18.00 Uhr: Ungarn - Montenegro 32:27 (16:12)
16.1., 20.15 Uhr: Dänemark - Russland 31:25 (13:13)
18.1., 18.00 Uhr: Russland - Ungarn 27:26 (14:10)
18.1., 20.15 Uhr: Montenegro - Dänemark 28:30 (16:14)
20.1., 17.15 Uhr: Russland - Montenegro 28:21 (14:9)
20.1., 20.00 Uhr: Dänemark - Ungarn 30:22 (18:10)

Dänemark (6 Punkte) war neben Gastgeber Polen die einzige Mannschaft, die alle drei Vorrundenspiele für sich entscheiden konnte. Ebenfalls die Hauptrunde erreichten Russland (4) und Ungarn (2). Montenegro (0) schied mit drei Niederlagen aus.

HAUPTRUNDE
Die beiden besten jeder Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale

Gruppe I, in Krakau:
21.1., 18.15 Uhr: Frankreich - Weißrussland 34:23 (20:5)
21.1., 20.30 Uhr: Mazedonien - Kroatien 24:34 (13:17)
23.1., 18.15 Uhr: Frankreich - Kroatien 32:24 (16:10)
23.1., 20.30 Uhr: Polen - Norwegen 28:30 (15:16)
25.1., 18.15 Uhr: Mazedonien - Norwegen 31:31 (17:13)
25.1., 20.30 Uhr: Polen - Weißrussland 32:27 (19:13)
27.1., 16.00 Uhr: Mazedonien - Weißrussland 29:30 (13:14)
27.1., 18.15 Uhr: Frankreich - Norwegen 24:29 (11:12)
27.1., 20.30 Uhr: Polen - Kroatien 23:37 (10:15)

Gruppe I
Land Spiele S U N Tore Punkte
1. Norwegen 5 4 1 0 153:141 9
2. Kroatien 5 3 0 2 153:134 6
3. Frankreich 5 3 0 2 145:130 6
4. Polen 5 3 0 2 138:142 6
5. Mazedonien 5 0 1 4 128:151 2
6. Weißrussland 5 0 1 4 130:149 1
S=Siege, U=Unentschieden, N=Niederlagen; Punkte aus Duellen der Vorrunde werden in die Hauptrunde mitgenommen
Gruppe II, in Breslau:
22.1., 18.15 Uhr: Deutschland - Ungarn 29:19 (17:9)
22.1., 20.30 Uhr: Schweden - Russland 28:28 (15:15)
24.1., 18.15 Uhr: Deutschland - Russland 30:29 (17:16)
24.1., 20.30 Uhr: Spanien - Dänemark 23:27 (14:11)
26.1., 18.15 Uhr: Spanien - Ungarn 31:29 (15:15)
26.1., 20.30 Uhr: Schweden - Dänemark 28:28 (13:15)
27.1., 16.00 Uhr: Schweden - Ungarn 22:14 (10:7)
27.1., 18.15 Uhr: Deutschland - Dänemark 25:23 (12:13)
27.1., 20.30 Uhr: Spanien - Russland 25:23 (11:12)

Gruppe II
Land Spiele S U N Tore Punkte
1. Spanien 5 4 0 1 135:130 8
2. Deutschland 5 4 0 1 140:129 8
3. Dänemark 5 3 1 1 139:123 7
4. Schweden 5 1 2 2 126:121 4
5. Russland 5 1 1 3 132:140 3
6. Ungarn 5 0 0 5 110:139 0
S=Siege, U=Unentschieden, N=Niederlagen; Punkte aus Duellen der Vorrunde werden in die Hauptrunde mitgenommen
FINALPHASE UND PLATZIERUNGSSPIELE
Die beiden besten jeder Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale

29.1., 16.00 Uhr, Spiel um Platz 7 (in Breslau): Polen - Schweden 26:24 (12:12)
29.1., 18.30 Uhr, Spiel um Platz 5 (in Breslau): Frankreich - Dänemark 29:26 (15:13)

Halbfinale (in Krakau)
29.1., 18.30 Uhr: Norwegen - Deutschland 33:34 n.V. (13:14; 27:27)
29.1., 21.00 Uhr: Spanien - Kroatien 33:29 (18:14)

Spiel um Platz drei (in Krakau)

31.1., 15.00 Uhr: Kroatien - Norwegen 31:24 (15:11)

Finale (in Krakau)
31.1., 17.30 Uhr: Deutschland - Spanien 24:17 (10:6)

Der Europameister ist automatisch für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro im August sowie die WM 2017 in Frankreich qualifiziert.

Deutschlands EM-Kader
Tor: Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (HSG Wetzlar)
Feld: Rune Dahmke (THW Kiel), Steffen Fäth (HSG Wetzlar), Christian Dissinger (THW Kiel)*, Finn Lemke (SC Magdeburg), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Niclas Pieczkowski (TuS N-Lübbecke), Simon Ernst (VfL Gummersbach), Steffen Weinhold (THW Kiel)*, Fabian Wiede (Füchse Berlin), Johannes Sellin (MT Melsungen), Tobias Reichmann (KS Vive Kielce/Polen), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf)
Nachnominiert: Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Julius Kühn (VfL Gummersbach)
* verletzungsbedingt während der EM ausgefallen

max/dpa

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    Seite 1    
1. Vorsicht
sonde 15.01.2016
Ich habe kein besonders gutes Gefühl für die deutsche Mannschaft bei den Gegnern der Vorrunde. Es könnte ein kurzer Auftritt werden.
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Fotostrecke
Handball-EM 2016: Spielorte, Favoriten, Außenseiter

Handball-Europameister der Männer
Jahr Team (Endspiel-Ergebnis)
2016 Deutschland (24:17 vs. Spanien)
2014 Frankreich (41:32 vs. Dänemark)
2012 Dänemark (21:19 vs. Serbien)
2010 Frankreich (25:21 vs. Kroatien)
2008 Dänemark (24:20 vs. Kroatien)
2006 Frankreich (31:23 vs. Spanien)
2004 Deutschland (30:25 vs. Slowenien)
2002 Schweden (33:31 vs. Deutschland n.V.)
2000 Schweden (32:31 vs. Russland n.2V.)
1998 Schweden (25:23 vs. Spanien)
1996 Russland (23:22 vs. Spanien)
1994 Schweden (34:21 vs. Russland)

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