Handball-EM Wer wird Europameister? Der Leistungscheck

Frankreich ist der EM-Favorit. Aber Gegner Spanien beherrscht ein System, das dem aktuellen Weltmeister gar nicht gefällt. Das sind die Stärken und Schwächen der Halbfinalisten.

Frankreichs Dika Mem
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Frankreichs Dika Mem

Aus Zagreb berichtet


Frankreich, Spanien, Dänemark und Schweden - vier Mannschaften haben bei der Handball-Europameisterschaft in Kroatien noch die Chance auf den Titel.

Aktuell spricht viel für den vierten EM-Sieg der Franzosen. Die Keeper halten auch ohne die zurückgetretene Torwartlegende Thierry Omeyer herausragend, und der stark besetzte Angriff macht den Gegner mit Hochgeschwindigkeitshandball mürbe. Es ist also nicht nur Superstar Nikola Karabatic dafür verantwortlich, dass Frankreich bisher ungeschlagen durchs Turnier schwebt.

Wer kann dieses Team stoppen?

Spanien will es im Halbfinale zumindest probieren (18 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Wahrscheinlich werden sie es mit einer Taktik versuchen, bei der sogar Frankreich in Schwierigkeiten geraten könnte. Die Spanier lieben ihr Spiel über den Kreisläufer - gelingt ihnen damit die Überraschung?

Eine große Überraschung wäre auch der Finaleinzug von EM-Rekordchampion Schweden. Das Team ist erstmals seit 2002 wieder für ein Final Four qualifiziert und bekommt es nun mit Dänemark zu tun (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Was diese Teams auszeichnet? Und warum Dänemarks Trainer Nicolaj Jacobsen eine riskante Taktik ausgewählt hat? Das sind die Stärken und Schwächen der Halbfinalisten.



insgesamt 4 Beiträge
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tbalti 26.01.2018
1. Nicht Nikola
Auf dem Foto ist nicht Nikola Karabatic, sondern sein Bruder Luka
Casparcash 26.01.2018
2.
sehr schade, dass die spiele nicht mehr übertragen werden. irgendwie unsinnig, oder? deutschland ist raus, also ist die em nicht mehr von interesse.
tinnytim 26.01.2018
3.
Zitat von Casparcashsehr schade, dass die spiele nicht mehr übertragen werden. irgendwie unsinnig, oder? deutschland ist raus, also ist die em nicht mehr von interesse.
Mir ging das in der Vorrunde auch schon gegen den Strich, dass nicht ein einziges Spiel aus den anderen Gruppen gezeigt wurde. Die öffentlich rechtlichen müssen ja irgendwie mit ihren Geldern haushalten, aber alle Gebühren nur in Fußball und Wintersport zu stecken, ist inkonsequent
carinanavis 26.01.2018
4. Makulatur
All das Hochloben der Hochgeschwindigkeitsfavoritenfranzosen um den "Superstar" Karabatic ist nun Null und Nichtig. Das Endergebnis gegen Spanien war mit 23:27 noch ähnlich gnädig wie im letzten Spiel gegen Deutschland. Nur lagen die Franzosen schon zeitweise mit 9 Toren im Rückstand (14:23). All das relativiert die angeblich so schlechte Leistung der Deutschen, die im Grunde durch 3-4 unnötige und unerklärliche Ballverluste selbst verantwortlich für die Niederlage gegen Spanien waren. Auch die Weltmeister-Franzosen waren schlagbar für die Deutschen, die mit dem engen und guten Spiel gegen Olympiasieger Dänemark zeigten, dass sie nicht so weit weg von der Weltspitze sind wie nun fast alle unken.
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