Rekord bei der Handball-EM 77 Treffer in einem Spiel

Deutlich mehr als ein Tor pro Spielminute: Weißrussland und Island haben bei der Handball-EM einen neuen Rekord aufgestellt. Frankreich feierte gegen Serbien einen Kantersieg.

Islands Handballer Gunnarsson (l.): Am Torrekord beteiligt
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Islands Handballer Gunnarsson (l.): Am Torrekord beteiligt


Die Handballer aus Weißrussland und Island haben in Polen für einen Torrekord bei Europameisterschaften gesorgt. Beim 39:38 (17:18)-Erfolg der Weißrussen fielen 77 Treffer - drei mehr als beim bisherigen Rekordspiel zwischen Island und Österreich (37:37) bei der EM vor sechs Jahren.

Trotz der Torflut erzielte kein isländischer Spieler mehr als sechs Treffer, Alexander Pettersson war bester Werfer in einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Auf weißrussischer Seite überzeugten Siarhei Rutenka (8 Tore) und Maksim Baranau (7).

Weder den Weißrussen noch den Isländern waren zuvor in einem Pflichtspiel mehr Treffer gelungen. Mit ihrem ersten Sieg bei der EM zogen die Weißrussen nach ihrem zweiten Spiel in Gruppe B mit 2:2 Punkten mit Island gleich und wahrten ihre Chance auf einen Platz in der Hauptrunde. Im zweiten Gruppenspiel hat Norwegen überraschend gegen Kroatien 34:31 gewonnen. Damit haben in der Gruppe B alle vier Mannschaften zwei Punkte.

In der Gruppe A feierte Top-Favorit Frankreich den zweiten Sieg. Gegen Serbien gewann das Team des ehemaligen Kielers Nikola Karabatic 36:26. Die Franzosen stehen damit als erste Mannschaft in der Zwischenrunde. Bester Werfer war Guy Nyokas mit acht Treffern.

krä/sid



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