Europapokalsieg für Füchse Berlin Handballbundesliga dominiert den EHF-Pokal weiter

Die Füchse Berlin sind EHF-Pokalsieger! Die Dominanz der Handballbundesliga in diesem Wettbewerb ist eindrucksvoll: In den vergangenen 15 Jahren ging der Titel nur einmal nicht an einen deutschen Klub.

Silvio Heinevetter (r.)
DPA

Silvio Heinevetter (r.)


Zum zweiten Mal nach 2015 haben die Füchse Berlin den EHF-Pokal gewonnen und damit die Siegesserie der deutschen Handball-Vereine in diesem Wettbewerb verlängert. Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic im Finale in der Magdeburger Arena 28:25 (14:13) gegen den französischen Vertreter Saint-Raphael durch. Der hatte tags zuvor die Titelträume des Gastgebers SC Magdeburg durch ein 28:27 im Halbfinale beendet.

Überragender Füchse-Akteur war Torwart Silvio Heinevetter, der 17 Würfe abwehrte und die Trophäe bereits zum dritten Mal gewann - nach 2007 mit Magdeburg und 2015 mit Berlin. Der EHF-Pokal bleibt somit eine deutsche Domäne: Es war der 19. Erfolg eines Bundesligisten in der Geschichte des Wettbewerbs, alleine in den vergangenen 15 Jahren war es der 14. Sieg einer deutschen Mannschaft.

Bester Füchse-Werfer war Mattias Zachrisson mit neun Treffern. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Saint-Raphael auf 25:26 verkürzt, dann trafen Zachrisson und Paul Drux zum verdienten Sieg. Zuvor hatte sich der SC Magdeburg durch ein 35:25 (16:15) gegen den entthronten Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen den dritten Platz gesichert.

chh/dpa



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