Hamburg - Hamburgs Handballer haben das Final Four der Champions League erreicht. Der HSV verlor zwar das Viertelfinal-Rückspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt vor heimischem Publikum 23:25 (10:13), setzte sich aber dank des klaren Hinspielerfolges durch.
Damit folgte der Club dem THW Kiel als zweiter deutscher Verein ins Finalturnier nach Köln. Insgesamt ist es für den HSV die vierte Halbfinal-Teilnahme in der "Königsklasse" (2008, 2009, 2011). Das Hinspiel des Bundesliga-Duells hatte der HSV 32:26 für sich entschieden.
"Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Trotz vieler Schwierigkeiten in dieser Saison haben wir es ins Final Four geschafft", sagte Hamburgs Marcin Lijewski: "Flensburg ist eine Weltklassemannschaft. Die sind hier mit freiem Kopf hingekommen und waren lockerer als wir."
Bester Werfer beim Gastgeber, der vor 7402 Zuschauern in der Hamburger Arena zehn Minuten vor dem Ende noch 16:23 zurücklag, war Hans Lindberg mit sechs Toren. Zudem überzeugte Torhüter Johannes Bitter mit zahlreichen Paraden. Bei Flensburg traf Anders Eggert am häufigsten (6).
Neben den beiden deutschen Teams haben auch der FC Barcelona und KS Kielce ihr Ticket für das Final Four gelöst. Der achtmalige Champions-League-Sieger Barcelona gewann das spanische Duell gegen Atlético Madrid 32:24 (15:9) und holte die 20:25-Niederlage aus dem Hinspiel auf. Der polnische Meister Kielce bezwang HC Metalurg Skopje aus Mazedonien souverän 26:15 (12:8). Die Polen hatten bereits das Hinspiel für sich entschieden (27:25). Die Auslosung für das Final Four findet am kommenden Donnerstag statt.
leh/sid
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