Handball-Champions-League Flensburg steht im Viertelfinale

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben sich im Champions-League-Achtelfinale durchgesetzt. Die Rhein-Neckar Löwen kassierten eine bittere Niederlage.

Team der SG Flensburg-Handewitt
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Team der SG Flensburg-Handewitt


Die SG Flensburg-Handewitt steht im Viertelfinale der Handball-Champions-League. Der Bundesligist gewann das Achtelfinal-Rückspiel gegen Montpellier AHB 31:30 (20:14). Im ersten Aufeinandertreffen hatte sich die SG 28:27 durchgesetzt. In der Runde der besten acht Teams Europas treffen die Flensburger auf den polnischen Meister KS Vive Targi Kielce. Beste Werfer waren Anders Eggert (12 Treffer) für die Gastgeber sowie Dragan Gajic (12) für die Franzosen.

"In der zweiten Hälfte haben wir zu viele Fehlentscheidungen getroffen und mit der 5:1-Abwehr Probleme bekommen", sagte SG-Coach Ljubomir Vranjes nach der Partie bei Sky: "Dann kriegt man ein bisschen Stress, aber wir haben gewonnen."

Montpellier hielt die Partie zunächst nur bis zum 11:12 offen (20. Minute). Dann brachte Vranjes in seinem 300. Spiel als Cheftrainer Kevin Möller für Stammkeeper Mattias Andersson. Bis zur Halbzeit zog die SG auf sechs Tore davon.

Die Pause brachte einen Bruch in das Flensburger Spiel. Es dauerte fast acht Minuten, bis die SG ihren ersten Treffer zum 21:18 erzielte. Sieben Minuten vor dem Ende war Montpellier beim 27:26 (53.) wieder in der Partie. Mit der Roten Karte gegen Kreisläufer Ludovic Fabregas (54./unsportliches Verhalten) schwächten sich die Franzosen in der entscheidenden Phase dann aber selbst und Flensburg machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

Rhein-Neckar Löwen scheiden aus

Die Rhein-Neckar Löwen haben überraschend den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Der Bundesliga-Spitzenreiter verlor sein Rückspiel gegen den HC Zagreb zu Hause 29:31 (15:13). Andy Schmid war mit sieben Treffern der beste Torschütze der Gastgeber. Das Hinspiel hatten die Löwen 24:23 gewonnen.

Die Hausherren zogen nach einem 7:7 (15.) auf 13:8 (24.) davon, führten nach vielen Fehlern zur Pause aber nur mit zwei Toren. Nach dem Seitenwechsel zeigten das Team von Trainer Nikolaj Bredahl Jacobsen vor allem in der Defensive große Schwächen. Vier Minuten vor dem Abpfiff lagen die Gastgeber 26:28 zurück. Das konnten sie auch mit einem siebten Feldspieler nicht mehr drehen. Andy Schmid war mit sieben Treffern bester Torschütze der Löwen.

Der deutsche Rekordmeister Kiel war bereits am Mittwoch durch ein 36:29 über Pick Szeged ins Viertelfinale eingezogen.

mon/dpa/sid



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