Handball Kiel scheitert im Pokal an Flensburg

Sieg im Prestige-Duell: Die SG Flensburg-Handewitt hat den THW Kiel aus dem DHB-Pokal befördert. Beim deutlichen Erfolg wusste vor allem ein ehemaliger Nationalspieler zu überzeugen.

Flensburgs Glandorf (Mitte): Sieg gegen den THW Kiel
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Flensburgs Glandorf (Mitte): Sieg gegen den THW Kiel


Diesen Hattrick hätte sich der THW Kiel gerne erspart: Nach einer 27:34 (15:18)-Niederlage im Derby gegen die SG Flensburg-Handewitt hat der deutsche Rekordmeister zum dritten Mal in Folge das Final Four in Hamburg verpasst. Der amtierende Pokalsieger hingegen darf von einer Wiederholung des Vorjahreserfolges träumen. Für Flensburg war es der höchste Sieg in Kiel in der Vereinsgeschichte.

In der ausverkauften Arena agierte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason in vielen Phasen zu hektisch und überhastet. Viele vorzeitige Würfe gaben den Gästen immer wieder die Chance, eigene Angriffe konzentrierter und präziser vorzutragen.

Eine Vorentscheidung fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs, als es den Gastgebern nicht gelang, den permanenten Rückstand aus den ersten 30 Minuten entscheidend zu verkürzen. Kiel bekam vor allem Holger Glandorf nicht in den Griff. Der Ex-Nationalspieler fand immer wieder Lücken in der THW-Defensive und erzielte neun Treffer.

Kiel kann sich nun ganz auf die Champions League sowie auf die erfolgreiche Titelverteidigung in der Bundesliga konzentrieren. In einer Woche steht das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen an.

bam/sid



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