Handball-Champions-League Kiel bezwingt den Titelverteidiger - und scheidet aus

Große Enttäuschung nach einem tollen Spiel: Der THW Kiel ist in der Champions League nach einem knappen Erfolg gegen den Titelverteidiger aus Skopje ausgeschieden. Auch Flensburg verpasste das Halbfinale.

Domagoj Duvnjak (l.) und Steffen Weinhold (r.)
DPA

Domagoj Duvnjak (l.) und Steffen Weinhold (r.)


Das Final-Four-Turnier der Handball-Champions-League in Köln (26. und 27. Mai) findet zum zweiten Mal in Folge ohne deutsche Beteiligung statt. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt schieden als letzte Bundesliga-Vertreter im Viertelfinale aus.

Kiel gewann zwar nach einer starken Leistung beim mazedonischen Titelverteidiger HC Vardar Skopje 28:27 (13:13), schied nach dem 28:29 im Hinspiel wegen der weniger erzielten Auswärtstore aber dennoch aus. Flensburg zeigte bei Montpellier HB nach dem 28:28 im Hinspiel eine enttäuschende Leistung und verlor deutlich 17:29 (9:14).

Damit bleibt der THW, der die Champions League in den Jahren 2007, 2010 und 2012 gewinnen konnte, in dieser Saison ohne Titel. Auch im Pokal und der Meisterschaft war die Mannschaft vorzeitig gescheitert. Flensburg verpasste die zweite Teilnahme am Finalturnier nach 2014, als das Team sensationell den Titel gewonnen hatte.

Mit Uwe Gensheimer und dem Ex-Kieler Dominik Klein sind noch zwei Deutsche im Wettbewerb vertreten. Gensheimer erreichte souverän mit Paris St. Germain das Final Four. Klein genügte mit HBC Nantes ein 27:27 (15:12) in Dänemark bei Skjern Handbold, um ins Halbfinale vorzurücken.

bam/



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.