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04. Juni 2017, 20:16 Uhr

Champions-League-Finale im Handball

Gensheimer und Paris verlieren durch Tor in vorletzter Sekunde

Kein Triple für Paris Saint-Germain: Der französische Meister und Pokalsieger hat im Champions-League-Finale knapp gegen HC Vardar Skopje verloren. Der Siegtreffer der Mazedonier fiel zwei Sekunden vor dem Abpfiff.

Uwe Gensheimer hat mit Paris Saint-Germain seinen ersten Champions-League-Sieg verpasst. Der französische Spitzenklub wurde im Endspiel des Final-Four-Turniers in Köln seiner Favoritenrolle nicht gerecht und unterlag dem mazedonischen Verein HC Vardar Skopje in einer umkämpften Partie 23:24 (12:11). Der entscheidende Treffer für Skopje durch Ivan Cupic fiel zwei Sekunden vor Schluss.

Gensheimer, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, konnte lediglich zwei Treffer beisteuern. Er krönte sich allerdings mit 115 Treffern zum Top-Scorer in der Königsklasse. Bester Werfer beim neuen Titelträger war Timur Dibirow (7).

Nach zuvor errungener Meisterschaft und dem Pokalsieg in Frankreich verpasste PSG in Köln damit das erste Triple der Vereinsgeschichte.

Paris war durch einen 27:26-Sieg über den ungarischen Rekordmeister Telekom Veszprém erstmals ins Finale der Königsklasse eingezogen. Skopje war bei seiner ersten Final-Four-Teilnahme durch einen 26:25-Erfolg in letzter Sekunde gegen den FC Barcelona ins Endspiel eingezogen. Veszprém beendete das Turnier nach einem 34:30 (18:17)-Sieg gegen den FC Barcelona auf dem dritten Platz.

mru/sid

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