Deutscher Kader für Handball-WM: Des Trainers Qual der Wahl

Von Arnulf Beckmann

Bis zum Beginn der Handball-WM ist es noch etwas hin. Doch für das Turnier ab Mitte Januar in Spanien läuft schon jetzt ein harter Verdrängungswettbewerb. Das "Handball-Magazin" bewertet die Chancen der Spieler, die derzeit noch außen vor sind.

Handball-WM: Etliche Nationalspieler im Wartestand
Fotos
DPA

Der Bundestrainer hat sich entschieden. Zumindest für die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Montenegro am Donnerstag in Mannheim und gegen Israel am Sonntag in Rishon le Zion benannte Martin Heuberger seinen Kader.

Daraus lassen sich erste Rückschlüsse ziehen, wen der 48-Jährige mit zur WM in Spanien (11. bis 27. Januar 2013) nehmen wird. Doch wer gut aufpasst, wird nicht nur registrieren, wer überraschend dabei ist, sondern auch einige etablierte Spieler vermissen.

Etwas mehr als zwei Monate vor dem WM-Auftaktspiel am 12. Januar gegen Brasilien darf debattiert werden, wer aus welchen Gründen nicht im Aufgebot steht und welche Spieler noch rechtzeitig zu WM-Beginn in Form kommen könnten.

Das "Handball-Magazin" hat die acht heißesten Kandidaten unter die Lupe genommen und ihre WM-Chancen bewertet.

Hier geht es zur Fotostrecke mit den möglichen WM-Nachrückern.

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  • Donnerstag, 01.11.2012 – 13:26 Uhr
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HM@SPIEGEL ONLINE

DHB-Kader für EM-Qualifikation
TOR: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (Lemgo) und Martin Ziemer (Hannover-Burgdorf)

FELD: Uwe Gensheimer, Oliver Roggisch (beide Rhein-Neckar Löwen), Sven-Sören Christophersen, Markus Richwien (beide Füchse Berlin), Patrick Wiencek, Dominik Klein (beide Kiel), Michael Müller, Tobias Reichmann (beide Wetzlar), Felix Danner (Melsungen), Steffen Weinhold (Flensburg-Handewitt), Stefan Kneer (Magdeburg), Michael Haaß (Göppingen), Martin Strobel (Lemgo) und Adrian Pfahl (Gummersbach)
Hallenhandball-Weltmeister der Männer
Jahr Team
2013 Spanien (31:19 gegen Dänemark)
2011 Frankreich (37:35 n.V. gegen Dänemark)
2009 Frankreich (24:19 gegen Kroatien)
2007 Deutschland (29:24 gegen Polen)
2005 Spanien (40:34 gegen Kroatien)
2003 Kroatien (34:31 gegen Deutschland)
2001 Frankreich (28:25 n.V. gegen Schweden)
1999 Schweden (25:24 gegen Russland)
1997 Russland (23:21 gegen Schweden)
1995 Frankreich (23:19 gegen Kroatien)
1993 Russland (28:19 gegen Frankreich)
1990 Schweden (27:23 gegen die UdSSR)
1986 Jugoslawien (24:22 gegen Ungarn)
1982 UdSSR (30:27 n.V. gegen Jugoslawien)
1978 Deutschland (20:19 gegen die UdSSR)
1974 Rumänien (14:12 gegen die DDR)
1970 Rumänien (13:12 n.V. gegen die DDR)
1967 CSSR (14:11 gegen Dänemark)
1964 Rumänien (25:22 gegen Schweden)
1961 Rumänien (9:8 n.V. gegen die CSSR)
1958 Schweden (22:12 gegen die CSSR)
1954 Schweden (17:14 gegen Ges.-Deutschland)





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