Handball-WM Dänemark deklassiert auch Tunesien

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Co-Gastgeber Dänemark hat gegen Tunesien mit 14 Toren Vorsprung gewonnen. Titelverteidiger Frankreich hatte wenig Mühe gegen Serbien.

Dänemarks Mikkel Hansen (r.)
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Dänemarks Mikkel Hansen (r.)


Dänemark - Tunesien 36:22 (19:10)

Als Dänemarks Rasmus Lange gegen Tunesien seinen siebten Treffer erzielte, war noch nicht einmal Halbzeit. Es sollte auch sein letzter sein, gemeinsam mit Mikkel Hansen war er dennoch bester Werfer. Zwischenzeitlich hatte Dänemark mit 14:2 geführt - und obwohl die Spieler von Trainer Nikolaj Jacobsen anschließend etwas das Tempo aus ihren Aktionen nahmen, lagen sie am Ende sogar vierzehn Tore vorne.

Während Dänemark nun punktgleich mit Norwegen die Tabelle der Gruppe C anführt, dürfen sich die Tunesier nach der zweiten Niederlage kaum noch Hoffnungen auf den Einzug in die Hauptrunde machen.

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Frankreich - Serbien 32:21 (15:12)

Vor den Augen von Superstar Nikola Karabatic besiegten die Franzosen Gegner Serbien deutlich und schoben sich mit 4:0 Punkten hinter der Auswahl des Deutschen Handballbundes in der Gruppe A auf Platz zwei. Zum Auftakt hatte sich Frankreich zu einem knappen Erfolg gegen Brasilien gequält (24:22).

Beste Werfer des sechsmaligen Weltmeisters waren Nedim Remili und Ludovic Fabregas mit jeweils fünf Treffern. Karabatic, der seine WM-Teilnahme ursprünglich wegen einer Fußverletzung abgesagt hatte, stieß am Samstag zur Mannschaft und könnte im Gruppenspiel gegen Deutschland am Dienstag auflaufen.

Russland - Korea 34:27 (20:13)

Russlands Handballer haben bei der WM den ersten Sieg gefeiert. Der ehemalige Weltmeister besiegte Korea mit 34:27 (20:13) und weist vor dem Duell mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Montag 3:1 Punkte auf.

Bester Werfer der Russen war Daniil Schischkarew mit sieben Toren. Die Koreaner hatten zum Auftakt gegen Co-Gastgeber Deutschland mit 19:30 verloren.

Weitere Ergebnisse:
Österreich - Chile 24:32 (15:14)
Norwegen - Saudi-Arabien 40:21 (20:10)

tbe/sid/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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jean-baptiste-perrier 13.01.2019
1. Die Spannung steigt!
Sollte die deutsche Mannschaft wider Erwarten doch nicht um den Titel mitspielen können, dann wäre Dänemark die Mannschaft die mir am nächsten liegt, wenn es um den Titel geht. Frankreich hat jetzt N. Karabatic re-animiert und ist natürlich auch immer ein Kandidat. Andererseits gibt es nur ein Land, welches bereits sowohl in Deutschland (2007) als auch in Dänemark (1978) Weltmeister wurde: Deutschland!
jurgenweigt 13.01.2019
2. Tippfehler
Nur ein Hinweis zu Ihrer ansonsten guten Berichterstattung: Der dänische Spieler heißt Rasmus LAUGE.
rjb26 13.01.2019
3. sollten
die Dänen etwa Weltmeister werden
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