Handball-WM: Top-Favorit Frankreich scheitert im Viertelfinale

Frankreichs Karabatic: Pleite im WM-Viertelfinale gegen Kroatien Zur Großansicht
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Frankreichs Karabatic: Pleite im WM-Viertelfinale gegen Kroatien

Aus im Viertelfinale: Titelverteidiger Frankreich ist bei der Handball-WM überraschend gegen Kroatien ausgeschieden. Beim Gegner überragte Domagoj Duvnjak vom Hamburger SV. In der Runde der besten Vier steht auch Dänemark.

Hamburg - Olympiasieger und Titelverteidiger Frankreich hat bei der Handball-Weltmeisterschaft überraschend das Halbfinale verpasst. Das Team verlor gegen Kroatien 23:30 (12:13). Die Kroaten um ihren überragenden Spielmacher Domagoj Duvnjak (9 Tore) vom Bundesligisten HSV Hamburg schwangen sich mit dem eindrucksvollen Erfolg endgültig zum Turnierfavoriten auf. In der Vorrunde hatte die Mannschaft von Trainer Slavko Goluza bereits Gastgeber Spanien besiegt (27:25).

In der Runde der besten Vier treffen die Kroaten nun auf Dänemark. Der Vize-Weltmeister setzte sich in Barcelona 28:26 (18:11) gegen den Geheimfavoriten Ungarn durch. Dänemark dominierte die erste Halbzeit nach Belieben und zog in der 23. Minute auf 13:5 davon. Doch der Olympiavierte Ungarn gab nicht auf, kam nach dem Wechsel immer besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand kurz vor Schluss sogar auf nur noch ein Tor (26:27/59. Minute). Bei den Dänen bot Torhüter Niklas Landin von Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen eine starke Leistung.

Im zweiten Halbfinale trifft Gastgeber Spanien,im Viertelfinale gegen Deutschland erfolgreich, auf Außenseiter Slowenien, der Russland knapp 28:27 (14:13) bezwang.

leh/sid/dpa

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1. Handball
ljubunovic 24.01.2013
Wieso ist es überraschung,Kroatien ist seit Jahren top Manachaft in Handball und immer Favorit. Letzte zehn Jahre ist Kroatien zweitbesste Manschaft der Welt und damit ist sas keine Überraschung!
2. Hsv /= hsv
dulefan 24.01.2013
Vielleicht dringt es ja auch mal bis hierher durch, dass der Hamburger SV und der HSV Hamburg zwar Nachbarn im Hellgrundweg, aber zwei verschiedene juristische Personen sind. Dass aber der Namenspatron meines Nickname so überragend spielt, wundert mich zwar nicht, freut mich aber um so mehr. Hat da nicht beim letzten Gegner der "Welthandballer" des Jahres gespielt? Dule 4ever!
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  • Mittwoch, 23.01.2013 – 23:24 Uhr
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Fotostrecke
Handball-WM-Viertelfinale: Gescheitert am Gastgeber

Hallenhandball-Weltmeister der Männer
Jahr Team
2013 Spanien (31:19 gegen Dänemark)
2011 Frankreich (37:35 n.V. gegen Dänemark)
2009 Frankreich (24:19 gegen Kroatien)
2007 Deutschland (29:24 gegen Polen)
2005 Spanien (40:34 gegen Kroatien)
2003 Kroatien (34:31 gegen Deutschland)
2001 Frankreich (28:25 n.V. gegen Schweden)
1999 Schweden (25:24 gegen Russland)
1997 Russland (23:21 gegen Schweden)
1995 Frankreich (23:19 gegen Kroatien)
1993 Russland (28:19 gegen Frankreich)
1990 Schweden (27:23 gegen die UdSSR)
1986 Jugoslawien (24:22 gegen Ungarn)
1982 UdSSR (30:27 n.V. gegen Jugoslawien)
1978 Deutschland (20:19 gegen die UdSSR)
1974 Rumänien (14:12 gegen die DDR)
1970 Rumänien (13:12 n.V. gegen die DDR)
1967 CSSR (14:11 gegen Dänemark)
1964 Rumänien (25:22 gegen Schweden)
1961 Rumänien (9:8 n.V. gegen die CSSR)
1958 Schweden (22:12 gegen die CSSR)
1954 Schweden (17:14 gegen Ges.-Deutschland)

DHB-Kader
Tor Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo)

Rückraum Mitte Michael Haaß (Frisch Auf Göppingen), Martin Strobel (TBV Lemgo)

Rückraum links Sven-Sören Christophersen (Füchse Berlin), Stefan Kneer (SC Magdeburg), Steffen Fäth (HSG Wetzlar)

Rückraum rechts Steffen Weinhold (SG Flensburg-Handewitt), Adrian Pfahl (VfL Gummersbach)

Linksaußen Dominik Klein (THW Kiel), Kevin Schmidt (HSG Wetzlar)

Rechtsaußen Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (HSG Wetzlar)

Kreis Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Christoph Theuerkauf (HBW Balingen-Weilstetten)