Handball-Final-Four Hannover fordert Rhein-Neckar Löwen im Finale

Zwei Halbfinalspiele, zwei klare Sieger: Erst ließen die Rhein-Neckar Löwen dem SC Magdeburg im Handball-Final-Four keine Chance, dann warf sich Hannover-Burgdorf souverän ins Pokalfinale.

Hannovers Ilja Brozovic beim Wurf
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Hannovers Ilja Brozovic beim Wurf


Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf stehen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im Finale um den deutschen Pokal. Die Niedersachsen gewannen am Samstag im Halbfinale gegen die HSG Wetzlar mit 24:19 (15:4). Im Finale trifft Hannover-Burgdorf auf die Rhein-Neckar Löwen. Der Bundesliga-Tabellenführer hatte sich im ersten Spiel souverän mit 31:24 (16:10) gegen den SC Magdeburg durchgesetzt.

Bester Hannoveraner Werfer in der mit 13.200 Zuschauern ausverkauften Hamburger Barclaycard-Arena war der sechsfache Torschütze Kai Häfner. Für Wetzlar erzielte dessen Nationalmannschaftsmitspieler Jannik Kohlbacher fünf Treffer.

In einer einseitigen Partie fanden die Mittelhessen keine Mittel, um den Defensivriegel der Niedersachsen vor dem starken Torhüter Martin Ziemer zu knacken. Hannover spielte sich förmlich in einen Rausch. Höhepunkt der ersten Halbzeit war das Kempa-Tor von Hannovers Morten Olsen zum 14:4.

Beste Werfer beim Sieg der Rhein-Neckar Löwen waren Mads Mensah Larsen und Alexander Petersson mit je sechs Treffern. Für Magdeburg war Robert Weber zwölf Mal erfolgreich. Die Löwen haben bei bislang zehn Teilnahmen am Finalturnier noch nie den Pokal gewinnen können.

aha/dpa



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