WM in Den Haag Hockey-Herren nach Pleite gegen Argentinien unter Druck

Diese Niederlage war nicht eingeplant: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Herren hat ihr zweites WM-Spiel gegen Argentinien knapp verloren. Nun steht das DHB-Team unter Druck.

Jubelnde Argentinier, enttäuschte Deutsche: DHB-Team unter Druck
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Jubelnde Argentinier, enttäuschte Deutsche: DHB-Team unter Druck


Hamburg - Die deutschen Hockey-Herren haben bei der WM in Den Haag eine bittere Niederlage kassiert und stehen vor den restlichen drei Gruppenspielen bereits unter Druck. Gegen Argentinien unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise 0:1 (0:1).

"Diese Niederlage ist sehr, sehr bitter", sagte DHB-Angreifer Thilo Stralkowski. "Wir haben zu spät den Schalter umgelegt und uns vom argentinischen Spiel einschläfern lassen", so der Stürmer. Teamkollege Martin Häner sagte: "Jetzt müssen wir wahrscheinlich alle Spiele gewinnen."

Die erste Partie bei der Weltmeisterschaft hatte der Olympiasieger und WM-Zweite gegen Südafrika noch 4:0 gewonnen. Das DHB-Team hat nun drei Punkte auf dem Konto und steht auf dem zweiten Platz hinter Gegner Argentinien. Am Abend können aber noch die Niederländer an den Deutschen vorbeiziehen. Nur die ersten beiden in der Gruppe B erreichen das Halbfinale.

Die letzte Niederlage gegen die Südamerikaner hatte Deutschland vor zehn Jahren kassiert. Nach zwei Tagen Pause geht es für die DHB-Auswahl am Freitag (19.45 Uhr) in einer Neuauflage des olympischen Finales von London gegen den Erzrivalen aus den Niederlanden. Zudem trifft Deutschland noch auf Neuseeland und Südkorea.

Für die Frauen war es zuvor besser gelaufen. Dank der Tore von Marie Mävers (19./65.) und Kristina Hillmann (50.) siegte Deutschland 3:1 gegen Südafrika. Doch Trainer Jamilon Mülders war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. "Es ist den Mädels nicht gelungen, das zu spielen, was wir wollten. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht clever gespielt. Wir haben zwar drei Punkte, aber ich schaue nach dem Inhalt", so der Coach.

bka/sid



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BettyB. 03.06.2014
1. Ein Tippfehler...
Ein falsch ausgesprochener Name, ein Tippfehler eines Journalisten, das wäre eine Pleite, ein 0:1 aber ist eine knappe Niederlage. Und der Titel des Artikels mehr als eine Pleite,. Und nun die SPON-Zensur...
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