Hamburg - Beim Stand von 9:9 nahm der HSV Hamburg bei den Rhein-Neckar Löwen eine Auszeit - und war anschließend nicht mehr zu stoppen. Die Gäste erzielten zunächst fünf Tore in Serie und gewannen am Ende 34:28 (17:13). Für Tabellenführer Rhein-Neckar war es erst die zweite Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga.
Der HSV konnte sich in Mannheim vor allem auf seinen dänischen Rechtsaußen Hans Lindberg (8 Tore/3 Siebenmeter) verlassen. Für die Gastgeber traf der Isländer Stefan Rafn Sigurmannsson (7) am häufigsten. Mit einem Erfolg am Sonntag (17.30 Uhr) beim SC Magdeburg kann Rekordmeister THW Kiel die Tabellenführung übernehmen.
Bis zur Mitte der ersten Hälfte konnten die Löwen, die ihre letzte Bundesliga-Partie am 28. November gegen den THW Kiel (17:28) verloren hatten, noch mithalten. Dann zogen die Hamburger aber das Tempo an. Schon zur Halbzeit war das Duell vorentschieden. Die personell geschwächten Löwen, denen Schlüsselspieler wie Kim Ekdahl du Rietz (Oberschenkel) und Kapitän Uwe Gensheimer (Achillessehnenriss) langfristig fehlen, hatten später nicht mehr viel entgegenzusetzen.
Rhein-Neckar Löwen - HSV Hamburg 28:34 (13:17)
Rhein-Neckar: Sigurmannsson (7), Schmid (6/3), Myrhol (5), Groetzki (4), Petersson (3), Guardiola Villaplana (2), Sesum (1)
Hamburg: Lindberg (8/3), Duvnjak (7), Vori (5), Kraus (4), Lijewski (4), Petersen (4), Lackovic (2)
Zuschauer: 13.200
leh/sid
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