Tennis: Nadal bezwingt Rivalen Federer mühelos

Spanischer Tennisprofi Nadal: Sieg beim Hartcourt-ComebackZur Großansicht
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Spanischer Tennisprofi Nadal: Sieg beim Hartcourt-Comeback

Lange hatte es dieses Match nicht mehr gegeben: Rafael Nadal hat nach seiner langen Verletzungspause gegen Rivale Roger Federer gewonnen. Bei seinem Hartplatz-Comeback in Indian Wells ließ der Spanier dem Rekord-Grand-Slam-Sieger keine Chance.

Hamburg - Rafael Nadal hat den ersten Erfolg gegen Federer seit seinem Comeback nach langer Verletzungspause gefeiert: Beim ATP-Masters in Indian Wells besiegte der 26-Jährige den Titelverteidiger 6:4, 6:2 und steht nun im Halbfinale. Nadal benötigte für den Sieg lediglich 1:24 Stunden.

Für Nadal, der das mit rund sechs Millionen Dollar dotierte Turnier in Kalifornien 2007 und 2009 gewann, war es der 19. Sieg im 30. Match gegen Federer. Nadal steht in der Weltrangliste auf dem fünften Platz, Federer belegt Rang zwei. Im Halbfinale trifft der Spanier nun auf den Tschechen Tomas Berdych, der gegen Kevin Anderson aus Südafrika 6:4, 6:4 gewann.

"Nach meiner langen Pause bin ich einfach glücklich, ins Halbfinale eingezogen zu sein", sagte Nadal: "Ich glaube nicht, dass Roger heute bei 100 Prozent war. Es ist trotzdem immer ein sehr besonderes Match gegen ihn, fast schon ein Klassiker."

Nadal hatte in Indian Wells nach 346 Tagen Pause sein Comeback auf einem Hardcourt gefeiert. Wegen einer Knieverletzung hatte er die Olympischen Spiele in London und die US Open verpasst. Eine Viruserkrankung verhinderte Nadals Rückkehr bei den Australian Open im Januar.

Seit seinem Comeback hat Nadal bereits zwei Turniersiege gefeiert. Zuletzt siegte er im Finale von Acapulco. Mitte Februar hatte er in São Paulo ebenfalls gewonnen. Zuvor hatte Nadal in Viña del Mar bei seinem Comeback auf der ATP-Tour im Finale gegen Horacio Zeballos aus Argentinien verloren.

bka/sid/dpa

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  • Freitag, 15.03.2013 – 08:45 Uhr
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.





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