Handball-Bundesliga: Jansen droht Sperre nach Kopfstoß

Handballer Torsten Jansen: Eintrag in den Spielbericht Zur Großansicht
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Handballer Torsten Jansen: Eintrag in den Spielbericht

Entschuldigt hat er sich: Doch nach seinem gefährlichen Kopfstoß gegen den Berliner Ivan Nincevic dürfte Handball-Nationalspieler Torsten Jansen vom HSV Hamburg um eine Sperre nicht herumkommen. Zuspruch erhält er vom Gegner.

Hamburg - Nur noch eine halbe Minute war zu spielen zwischen dem HSV Hamburg und den Berliner Füchsen in der Handball-Bundesliga. Die Hamburger griffen durch die Mitte an, deshalb fiel erst gar nicht auf, was sich ein paar Meter weiter rechts zwischen Hamburgs Nationalspieler Torsten Jansen und seinem Gegner Ivan Nincevic zutrug. Man behakte sich, es wurde ein bisschen geschubst - und plötzlich ging Nincevc zu Boden wie von einer übergroßen Faust getroffen. Jansen hatte den Kroaten mit einem Kopfstoß niedergestreckt.

Der Füchse-Linksaußen blutete stark, erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Prellungen an Jochbein und Hinterkopf und eine schwere Gehirnerschütterung. Immerhin: Der Verdacht auf einen Jochbeinbruch bestätigte sich nicht, wie der Berliner Verein am Mittwoch mitteilte. Dennoch ist die Saison für Nincevic beendet.

So interessierte sich kaum jemand für das Ergebnis des Spitzenspiels, den 28:25-Erfolg der Hamburger, mit dem sie im Kampf um die Champions-League-Plätze bis auf einen Punkt an die Berliner herangerückt sind. Jansens Aussetzer war das Thema: "Ein paar Zentimeter höher, und ich hätte blind sein können", sagte Nincevic der "Bild"-Zeitung: "Was Torsten gemacht hat, hat im Sport nichts zu suchen. Ich bin total enttäuscht." Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson schimpfte: "Jansen hat ihn geköpft und ist dann wie ein kleines Kind weggelaufen."

Zwar hat sich Jansen am Mittwoch für seinen Verstoß entschuldigt: "Es tut mir leid, was passiert ist. Das habe ich nicht gewollt. Ich habe mich selbst erschrocken und wünsche Ivan Nincevic schnelle Genesung", sagte Jansen und bekannte: "Das ist mir in 13 Profi-Jahren nicht passiert." Doch um eine Strafe wird Jansen nicht herumkommen. Weil es neben der Roten Karte auch einen Eintrag in den Spielbericht gab, dürfte er zumindest für den Rest der Bundesliga-Saison gesperrt werden.

Zuspruch für Jansen gab es nach dem Vorfall vom Gegner: "Ohne wenn und aber" verurteilten die Füchse das Foul, sagte Geschäftsführer Bob Hanning, der in seiner Zeit als Trainer des HSV von 2002 bis 2005 mit Jansen gearbeitet hatte: "Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Torsten 36 Jahre lang ein einwandfreier Sportler war und viel für den deutschen Handball getan hat."

buc/sid/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Wie jetzt?
charietto 22.05.2013
Zitat von sysopDPAEntschuldigt hat er sich: Doch nach seinem gefährlichen Kopfstoß gegen den Berliner Ivan Nincevic dürfte Handball-Nationalspieler Torsten Jansen vom HSV Hamburg um eine Sperre nicht herumkommen. Zuspruch erhält er vom Gegner. http://www.spiegel.de/sport/sonst/jansen-droht-sperre-nach-kopfstoss-a-901261.html
Das kann er nicht. Was er kann ist "um Entschuldigung bitten".
2. Mensch Totto
masc672 22.05.2013
Zitat von sysopDPAEntschuldigt hat er sich: Doch nach seinem gefährlichen Kopfstoß gegen den Berliner Ivan Nincevic dürfte Handball-Nationalspieler Torsten Jansen vom HSV Hamburg um eine Sperre nicht herumkommen. Zuspruch erhält er vom Gegner. http://www.spiegel.de/sport/sonst/jansen-droht-sperre-nach-kopfstoss-a-901261.html
was war los? Aber in eniner diversen Online Zeitungen bist du schon Torwart :-)
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