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Rugby-Superstar: Jonah Lomu stirbt überraschend mit 40 Jahren

Jonah Lomu im September 2015: "Eine Rugby-Legende" Zur Großansicht
AFP

Jonah Lomu im September 2015: "Eine Rugby-Legende"

Er war einer der bekanntesten Rugbyspieler der Welt: Der Neuseeländer Jonah Lomu ist im Alter von 40 Jahren gestorben. Der Sportler hatte vor rund zehn Jahren eine neue Niere bekommen - und stand kurz danach wieder auf dem Spielfeld.

Jonah Lomu ist tot. Der erste weltweite Rugby-Star starb am frühen Mittwochmorgen in Auckland, Neuseeland. Er wurde 40 Jahre alt.

Er sei schockiert und zutiefst traurig über den plötzlichen Tod von Lomu, sagte der Vorsitzende des neuseeländischen Rugby-Verbandes Steve Tew. "Jonah war eine Legende unseres Sports und wurde von den Fans hier und weltweit geliebt", so Tew.

Auch der neuseeländische Premierminister John Key drückte seine Trauer aus. "Die Gedanken unseres ganzes Landes sind bei seiner Familie", sagte er. Lomu war erst kürzlich mit seiner Familie nach Großbritannien gereist, um die Rugby-Weltmeisterschaften zu besuchen.

Jonah Lomu, in Mangere bei Auckland geboren, wurde mit 19 Jahren der jüngste Nationalspieler Neuseelands. Er war der Schrecken aller Verteidiger, der beste Spieler der Welt und der Star seines Teams, den "All Blacks", für die er 63-mal spielte.

Mit 28 trat er zurück, weil ihm eine Niere transplantiert werden musste. Er litt unter dem Nephrotischem Syndrom, einer seltenen Nierenkrankheit. Zwei Monate nach der Operation kündigte er bereits an, auf das Spielfeld zurückkehren zu wollen.

2011 wurde bekannt, dass er erneut unter starken gesundheitlichen Problemen litt.

lgr/AP/Reuters

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Rugby-Glossar
Bei der populärsten Variante "Rugby Union" treten 15 Spieler pro Mannschaft gegeneinander an (beim "Rugby League" sind es 13, beim "7er-Rugby" 7 Spieler).
Die Rückennummern der Stammspieler zeigen ihre Position an. Die Nummern 1 bis 8 sind Stürmer ("Forwards"), die Nummern 9 bis 15 bilden die Hintermannschaft ("Backs"). Hauptaufgabe der bulligen Stürmer ist die Ballsicherung. Das Angriffsspiel dominieren die flinken, technisch beschlageneren Spieler der Hintermannschaft.
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