Mixed Zone: Ferrero beendet Karriere, Barthel im Viertelfinale

Der ehemalige Weltranglistenerste Juan Carlos Ferrero hört in sechs Wochen mit dem Tennisspielen auf. Mona Barthel ist in Québec ins Viertelfinale eingezogen. Und: Die Füchse Berlin haben erstmals in dieser Saison nur unentschieden gespielt.

Tennisprofi Ferrero: Letztes Turnier der Karriere in sechs Wochen Zur Großansicht
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Tennisprofi Ferrero: Letztes Turnier der Karriere in sechs Wochen

Hamburg - Der spanische Tennisprofi Juan Carlos Ferrero wird seine Karriere in sechs Wochen beenden. Das Turnier in Valencia vom 20. bis zum 28. Oktober sei das letzte Turnier, an dem er teilnimmt, sagte Ferrero. Der Spanier hatte seine Laufbahn 1998 begonnen. Im September 2003 stieg er zur Nummer 1 der Tennis-Welt auf. Ferrero gewann in jenem Jahr die French Open.

Fed-Cup-Spielerin Mona Barthel hat beim WTA-Turnier in Québec das Viertelfinale erreicht. Die 22-Jährige gewann gegen die Slowenin Petra Rampre mühelos 6:2, 6:1. Nach nur 49 Minuten Spielzeit verwandelte die Nummer drei der Setzliste ihren ersten Matchball. In der Runde der letzten Acht trifft Barthel nun auf Landsfrau Tatjana Malek oder die Tschechin Barbora Zahlavova Strycova.

Der EHC Wolfsburg hat kurz vor dem Saisonstart der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitag Verteidiger Martin Walter von den Nürnberg Ice Tigers verpflichtet. Der 28-Jährige erhält einen Vertrag bis Ende November. Unterdessen kündigte Kapitän Kai Hospelt seinen Abschied im nächsten Jahr an. Der Nationalspieler war in der vergangenen Saison zum besten Spieler der Liga gewählt worden.

Die Handball-Bundesliga (HBL) droht ihre Vormachtstellung als Teamsportart Nummer zwei hinter Fußball zu verlieren. In der Spielzeit 2011/2012 nur noch knapp 1,4 Millionen Fans zu den Spielen. Im Vorjahr waren es noch 1,436 Millionen. Wie aus den neuesten Erhebungen der Agentur "Stadionwelt" hervorgeht, waren es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mehr als 2,5 Millionen Fans und bei den Basketballern knapp 1,5 Millionen. "Wir müssen zugeben, dass im Basketball viel passiert ist. Die Arenen sind moderner geworden", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem Sport-Infomations-Dienst.

Unterdessen hat Tabellenführer Füchse Berlin erstmals in der neuen Saison einen Punkt liegen gelassen. Nach vier Siegen in Folge kam das Team von Trainer Dagur Sigurdsson gegen die MT Melsungen nur zu einem 27:27 (15:16), bleibt mit 9:1 Zählern aber zumindest vorübergehend Spitzenreiter. Die Begegnung wurde vom neunten Spieltag vorgezogen.

Thomas Lurz hat nach seiner Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen in London eine Medaille bei der Freiwasser-Europameisterschaft in der Toskana verpasst. Der 32-Jährige kam über zehn Kilometer lediglich als Zehnter ins Ziel. Silber gewannen hingegen der Andreas Waschburger und die zweimalige Welt- und Europameisterin Angela Maurer.

leh/sid/dpa.

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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