French Open: Görges und Haas erreichen dritte Runde

Julia Görges hat als zweite deutsche Tennisspielerin nach Angelique Kerber die dritte Runde der French Open erreicht. Thomas Haas gewann gegen Sergej Stachowski. Und: Paul-Henri Mathieu und John Isner lieferten sich das zweitlängste Match in der Geschichte des Turniers.

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Tennisprofi Görges: Dritte Runde der French Open erreicht

Hamburg - Tennisprofi Julia Görges ist in die dritte Runde der French Open in Paris eingezogen. Sie besiegte die britische Qualifikantin Heather Watson 6:3, 6:4. Die Weltranglisten-25. trifft nun auf die Niederländerin Arantxa Rus, die die Französin Virginie Razzano aus dem Turnier warf. Görges folgt damit Angelique Kerber, die mit ihrem 6:3, 6:2-Erfolg gegen die Weißrussin Olga Goworzowa als erste deutsche Tennisspielerin Runde drei erreicht hatte.

Ebenfalls eine Runde weiter ist Thomas Haas: Der 34-Jährige gewann gegen den Ukrainer Sergej Stachowski in knapp zwei Stunden 6:2, 6:3, 6:2. Haas trifft nun auf den an Nummer 17 gesetzten Franzosen Richard Gasquet. Haas gelang damit als einzigem von zehn deutschen Herren der Einzug in Runde drei.

Zuvor waren Cedrik-Marcel Stebe und Florian Mayer in der zweiten Runde gescheitert. Stebe verlor gegen den Franzosen Jo-Wilfred Tsonga 2:6, 6:4, 2:6 und 1:6. Meyer unterlag dem Qualifikanten Eduardo Schwank aus Argentinien 6:2, 3:6, 4:6, 6:7 (4:7). Als neunter Deutscher schied Philipp Kohlschreiber aus. Er musste sich dem Argentinier Leonardo Mayer 6:7 (5:7), 6:7 (4:7), 5:7 geschlagen geben.

Ein Marathon-Match lieferten sich Paul-Henri Mathieu und John Isner geliefert: Ihr Spiel war mit fünf Stunden und 41 Minuten das zweitlängste in der Geschichte der French Open. Am Ende verwandelte der Franzose Mathieu seinen siebten Matchball zum 6:7 (2:7), 6:4, 6:4, 3:6, 18:16.

psk/dpa

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Legendäre Tennisspieler: Spiel, Satz und Schlägerbruch

Die Sieger der French Open seit 2000
Jahr Männer Frauen
2014 Rafael Nadal Maria Scharapowa
2013 Rafael Nadal Serena Williams
2012 Rafael Nadal Maria Scharapowa
2011 Rafael Nadal Li Na
2010 Rafael Nadal Francesca Schiavone
2009 Roger Federer Swetlana Kusnezowa
2008 Rafael Nadal Ana Ivanovic
2007 Rafael Nadal Justine Henin
2006 Rafael Nadal Justine Henin
2005 Rafael Nadal Justine Henin
2004 Gastón Gaudio Anastassija Myskina
2003 Juan Carlos Ferrero Justine Henin
2002 Alberto Costa Serena Williams
2001 Gustavo Kuerten Jennifer Capriati
2000 Gustavo Kuerten Mary Pierce
Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.