Boxen: Klitschko schlägt Thompson zum zweiten Mal K.o.

51. K.o.-Sieg für Wladimir Klitschko: Der Schwergewichts-Weltmeister ließ seinem Herausforderer Tony Thompson keine Chance. Der 40 Jahre alte US-Amerikaner musste nach einem Niederschlag in der sechsten Runde aufgeben.

Klitschko-Sieg gegen Thompson: "Dr. Steelhammer" boxt den "Tiger" K.o.
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Hamburg - Schwergewichts-Boxer Wladimir Klitschko hat seine WM-Gürtel der Verbände WBA, IBF, WBO und IBO verteidigt. In Bern gewann er gegen Tony Thompson aus den USA in der sechsten Runde durch K.o. Im 61. Kampf triumphierte der Ukrainer damit zum 51. Mal vorzeitig. Der 36-Jährige verlor zuletzt im April 2004 gegen den US-Amerikaner Lamon Brewster.

"Ich bin zufrieden, Tony war nicht leicht zu boxen", sagte Klitschko. Der 36-Jährige widmete den Sieg seinem Trainer Emanuel Steward. Der US-Amerikaner feierte am Samstag seinen 68. Geburtstag. "Wladimir hat heute gezeigt, was er kann", so Steward.

Der 40-jährige Thompson, der seine dritte Niederlage im 39. Kampf kassierte, war bereits vor vier Jahren gegen Klitschko angetreten. In Hamburg hatte der US-Amerikaner durch technischen K.o. in der elften Runde verloren.

Vor vier Jahren hatte Thompson in den ersten Runden überraschend stark begonnen. In Bern konnte er dagegen nur wenige Akzente setzen. Klitschko kontrollierte den Fight ab der erste Runde und war wie erwartet der dominierende Boxer. Mit seinem Jab hielt er den limitierten Pflichtherausforderer, der nach seiner ersten Niederlage gegen Klitschko in fünf Kämpfen unbesiegt geblieben war, auf Distanz und ließ ihm nie den Hauch einer Chance.

In der fünften Runde konnte sich Thompson nach harten Treffern des Champions noch in die Pause retten, nachdem er bereits zu Boden gegangen war. Nach dem Gong setzte Klitschko nach und schickte den US-Amerikaner erneut auf die Bretter. Thompson wurde daraufhin vom Ringrichter ausgezählt.

max/sid/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
SaintTschu 07.07.2012
Klitschko war heute sehr offensiv, was natürlich schön anzuschauen ist, der Gegner wollte aber nicht mitmachen . Der arme Wladimir trainiert sehr hart, will den Fans was bieten, aber mit solchen Gegnern ist so was nicht [...]
Zitat von sysop51. K.o.-Sieg für Wladimir Klitschko: Der Schwergewichts-Weltmeister ließ seinem Herausforderer Tony Thompson keine Chance. Der 40 Jahre alte US-Amerikaner musste nach einem Niederschlag in der sechsten Runde aufgeben. K.o.-Sieg: Wladimir Klitschko verteidigt WM-Titel gegen Thompson - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,843208,00.html)
Klitschko war heute sehr offensiv, was natürlich schön anzuschauen ist, der Gegner wollte aber nicht mitmachen . Der arme Wladimir trainiert sehr hart, will den Fans was bieten, aber mit solchen Gegnern ist so was nicht machbar. Gleich kommen wahrscheinlich Wannabe-Experten und haten auf Klitschko drauf los.
schugger 08.07.2012
Gibt es denn auf dieser Welt wirklich keinen 2-Meter- Mann, der endlich einmal die Klitschko-Ära beendet? Dieses statische Spektaktel ist ja unerträglich.Klar, wenn man sich nur Fallobst als Gegner wählt.
Gibt es denn auf dieser Welt wirklich keinen 2-Meter- Mann, der endlich einmal die Klitschko-Ära beendet? Dieses statische Spektaktel ist ja unerträglich.Klar, wenn man sich nur Fallobst als Gegner wählt.
BlakesWort 08.07.2012
Klitschko ist das Spanien des Boxsports. Unendlich kontrolliert, unglaublich präzise, physisch ebenbürtig oder überlegen. Jeder Boxfan muss hoffen, dass beide bald in den Ruhestand gehen und dass nie wieder ein Boxer diesen Stil [...]
Klitschko ist das Spanien des Boxsports. Unendlich kontrolliert, unglaublich präzise, physisch ebenbürtig oder überlegen. Jeder Boxfan muss hoffen, dass beide bald in den Ruhestand gehen und dass nie wieder ein Boxer diesen Stil pflegen will. Nur ein Jahrhunderttalent wie Roy Jones Junior ( 20 Kg + 15 cm) könnte die Klitschkos schlagen... Leider!
TS_Alien 08.07.2012
Das ist doch kein WM-Kampf gewesen. Bei solchen Herausforderern wird ein Weltmeister nicht gefordert. Solche Kämpfe sollte man einfach nicht durchführen. Die bringen keinem etwas, am wenigsten den Zuschauern.
Das ist doch kein WM-Kampf gewesen. Bei solchen Herausforderern wird ein Weltmeister nicht gefordert. Solche Kämpfe sollte man einfach nicht durchführen. Die bringen keinem etwas, am wenigsten den Zuschauern.
syssojew 08.07.2012
Warum hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dieser Kampf war getrickst?
Warum hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dieser Kampf war getrickst?
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  • Samstag, 07.07.2012 – 23:42 Uhr
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Box-Glossar
Beim Boxen ist die Stellung der Kämpfer ausschlaggebend, dazu kommen in der Regel drei verschiedene Schlag-Varianten zum Einsatz. Diese werden untereinander beliebig zu sogenannte Schlag-Kombinationen zusammengefügt. Ebenfalls ein probates Mittel ist das Klammern, um sich aus ungünstigen Situationen zu befreien.

  • Auslage: Unter der Auslage eines Boxers versteht man die Stellung und Richtung zum Gegner. Die Kämpfer stehen dabei einander nicht frontal, sondern versetzt gegenüber, wobei diejenige Hand, die dem Gegner näher ist, als Führhand, die hinten liegende Hand als Schlaghand bezeichnet wird. Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, gilt die Linksauslage als normal und wird meistens Normalauslage genannt. Bei ihnen stehen linkes Bein und linke Hand näher zum Gegner - in der Rechtsauslage entsprechend andersherum.

    Jab: Eine abrupt geschlagene Gerade mit der Führhand. Der Schlag hat zumeist den Kopf zum Ziel. Der Jab zählt dabei nicht zu den stärksten Schlägen, nur selten geht ein Boxer nach einem einzelnen Jab zu Boden.

    Cross: Eine Gerade, die mit der Schlaghand geschlagen wird. Die Schlaghand wird vom Kinn auf einer geraden Linie ins Ziel geführt. Die Führhand wird dabei zurückgenommen, um das Kinn zu schützen. Der Cross ist ein sogenannter Powerpunch.

Haken: Ein Schlag, bei dem zwischen Kopf- und Körperhaken unterschieden wird. Zum Einsatz kommt der Haken beim Boxen in der Halbdistanz. Der Schlag eignet sich vor allem als K.o.-Schlag, da er zumeist von der Seite kommt und so durch die Deckung des Gegners geht.

Klammern: Eine taktische Maßnahme, um sich eine Pause zu verschaffen oder sich aus einer ungünstigen Position zum Gegner zu befreien. Der Ringrichter muss die Kontrahenten aus der Klammerung trennen, so dass eine neue Kampf-Situation entsteht. Klammern stellt einen Regelverstoß dar, der aber aufgrund der Häufigkeit oft geduldet wird. Ab einem gewissen Grad wird das Vergehen jedoch mit Verwarnungen und damit mit Punktabzügen bestraft.





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