Richtigstellung: Keine Spuren von Schmerzmitteln bei Schwimmstar Oen

Die SPIEGEL-ONLINE-Meldung "Schwimmstar Oen nahm vor seinem Tod Schmerzmittel" ist falsch. Im Blut des verstorbenen Schwimmweltmeisters Alexander Dale Oen wurden keine Spuren von Schmerzmitteln gefunden.

Die Darstellung in der SPIEGEL-ONLINE-Meldung "Schwimmstar Oen nahm vor seinem Tod Schmerzmittel", die sich auf einen Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL bezieht, ist falsch. Anders als in der Meldung dargestellt, wurden bei der toxikologischen Analyse im Blut des verstorbenen Schwimmweltmeisters Alexander Dale Oen keine Spuren von Schmerzmitteln gefunden. Der Bericht eines Labors in Indianapolis, USA, listet 13 Substanzen von Schmerzmitteln und deren Nachweisgrenzwerte auf. Als Ergebnis hält der Report fest: "Die Prüfung der Probe(n) ergab keinen positiven Befund von toxikologischer Signifikanz". In dem SPIEGEL-Bericht wurde behauptet, im Blut des verstorbenen Schwimmers seien Rückstände von 13 Schmerzmitteln gefunden worden, darunter Naproxen, Etodolac und Indometacin."

Die Redaktion bedauert diesen Fehler.

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insgesamt 9 Beiträge
steelman 17.06.2012
26 Jahre alt, verkalkte Koronargefäße, Unmengen an Medikamenten, Herzversagen. natürlich hat kein Betreuer/Arzt etwas gewußt und der Hochleistungssport geht natürlich immer vor.
26 Jahre alt, verkalkte Koronargefäße, Unmengen an Medikamenten, Herzversagen. natürlich hat kein Betreuer/Arzt etwas gewußt und der Hochleistungssport geht natürlich immer vor.
... "Ein EKG hätte vermutlich gereicht, um die richtige Diagnose zu stellen." Richtig muss es heißen: "Ein Leistungs-EKG hätte vermutlich gereicht ...", denn bei einem Ruhe-EKG wird oft auch eine hochgradige [...]
... "Ein EKG hätte vermutlich gereicht, um die richtige Diagnose zu stellen." Richtig muss es heißen: "Ein Leistungs-EKG hätte vermutlich gereicht ...", denn bei einem Ruhe-EKG wird oft auch eine hochgradige Verkalkung nicht erkannt. Dies von mir als Betroffenen, aber Medizinlaien.
Stelzi 17.06.2012
Da fragt man sich doch, wie der noch Leistungssport betreiben konnte, wenn sein Motor auf einen Kolbenklemmer hinarbeitete...
Da fragt man sich doch, wie der noch Leistungssport betreiben konnte, wenn sein Motor auf einen Kolbenklemmer hinarbeitete...
vander1 17.06.2012
Mit 26 und Spitzensportler, liest hier zufällig ein Arzt mit der mal ne Vermutung äußert wie so etwas pasieren kann? Kann so etwas dur Medikamentenmißbrauch verursacht werden, wie ich aus dem Artikel heraushöre. Ich kann es mir [...]
Mit 26 und Spitzensportler, liest hier zufällig ein Arzt mit der mal ne Vermutung äußert wie so etwas pasieren kann? Kann so etwas dur Medikamentenmißbrauch verursacht werden, wie ich aus dem Artikel heraushöre. Ich kann es mir kaum vorstellen, es sei den es findet ein Mißbrauch über Jahre hinweg statt, was bei einem so jungen Menschen aber unwahrscheinlich erscheint. Speziell der kürzlich stattgefundene Infarkt müßte doch bei einem Sportler besonders auffallen. Ich habe Verwandte die nach Infarkt bzw. hohem Blutdruck körperlich stark beeinträchtigt sind. Wie soll ein Sportler das nicht merken?
spiegel_affäre 17.06.2012
Ich versteh das nicht. 3 Artikel in letzter Zeit zum Schmerzmittelgebrauch unter Sportlern. Die Sache mit den Fussballern bei der WM 2010, bei den Freizeitsportlern und jetzt das. Doping mal außen vor gelassen. Was bringt [...]
Zitat von sysopNeue Erkenntnisse im Fall des verstorbenen Schwimmweltmeisters Alexander Dale Oen: Bei der toxikologischen Analyse seines Blutes wurden nach Informationen des SPIEGEL in einem Labor Spuren von 13 Schmerzmitteln gefunden. Alexander Dale Oen hat vor seinem Tod viele Schmerzmittel eingenommen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,839197,00.html)
Ich versteh das nicht. 3 Artikel in letzter Zeit zum Schmerzmittelgebrauch unter Sportlern. Die Sache mit den Fussballern bei der WM 2010, bei den Freizeitsportlern und jetzt das. Doping mal außen vor gelassen. Was bringt Leistung über die körperlichen Grenzen hinaus, wenn sie quasi durch Chemie ermogelt wird?! Das ist man nicht mehr selbst. Habe vor einiger Zeit Bauchmuskeln traniert und bin joggen gegangen. Folge Rückenschmerzen und Knieprobleme. Habe dann ein paar mal Diclo und Ibu genommen. Aber da dieses Zeug den Körper mit der Zeit vergiftet, habe ich das Training wieder eingestellt. No pain no gain ist der falsche Ansatz. Schmerzen sind fast immer ein Zeichen von Überbelastung. Entweder Zähne zusammenbeißen und Schmerzen ertragen oder eben Intensität drastisch vermindern. Eigentlich könnte man von Profisportlern schon erwarten, dass sie ein wenig med./pharm. Grundwissen haben. 13 Schmerzmittel!? Wenn er nicht an einem Herzinfarkt gestorben wäre, dann vllt. an Leber/Nierenversagen oder an Wechselwirkungen. Unglaublich wie bessesen Menschen von Erfolg und Geld sind. Selbstmorde von Sportlern, Tod durch Doping und Schmerzmittel usw. in Kauf zu nehmen ist einfach nur dumm, Teenager-Niveau. Aber wer trägt die Schuld? Die Medien, die Gesellschaft? Ich denke teilweise schon. Dieses Bild des Super-Athleten a la Armstrong, C.Ronaldo, Phelps, Bolt und die damit verbundenen Siegertypen werden als Ideal stilisiert. Gut aussehen, Erfolg, Geld, Muskeln ist alles was heutzutage noch zu zählen scheint. Die Oberflächlichkeit, die Liebe zum Geld und der Vergnügungswahn in Form von Partys, Games, Sport usw. zeigt, wie fehlgeleitet diese Welt mittlerweile ist. Man sieht es an der Euro-Krise und auch an Meldungen wie dieser. Von den Hooligans bei der EM und der Lage in Nah-Ost ganz zuschweigen ...
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  • Sonntag, 17.06.2012 – 08:02 Uhr
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