Doping-Sünder Armstrong gibt olympische Bronzemedaille zurück

Der des Dopings überführte Ex-Radprofi Lance Armstrong hat seine 2000 in Sydney gewonnene olympische Bronzemedaille zurückgegeben. In diesem Jahr waren dem 41-Jährigen bereits alle Tour-de-France-Titel aberkannt worden.

Doping-Sünder Armstrong: Bronzemedaille zurückgegeben
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Doping-Sünder Armstrong: Bronzemedaille zurückgegeben


Hamburg - Nun auch noch seine Olympia-Medaille. Nachdem Lance Armstrong im Frühjahr seine Tour de France-Siege allesamt aberkannt wurden, gibt der US-Amerikaner seine Bronzemedaille, gewonnen beim Olympischen Zeitfahren im australischen Sydney im Jahr 2000, zurück.

"Die Medaille liegt beim USOC und wird schnellstmöglich zurück in der Schweiz sein", twitterte Armstrong. Ein Sprecher des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC) bestätigte den Eingang.

Bereits im Januar hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Armstrong aufgefordert, die Medaille zurückzugeben. Der 41-Jährige hatte die Tour von 1999 bis 2005 siebenmal in Folge gewonnen. Im Januar dieses Jahres gab er zu, dass er dabei im großen Stil gedopt hatte.

com/sid



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seluona 13.09.2013
1. Schön
Zitat von sysopREUTERSDer des Dopings überführte Ex-Radprofi Lance Armstrong hat seine 2000 in Sydney gewonnene olympische Bronzemedaille zurückgegeben. In diesem Jahr waren dem 41-Jährigen bereits alle Tour-de-France-Titel aberkannt worden. http://www.spiegel.de/sport/sonst/lance-armstrong-gibt-olympische-bronzemedaille-zurueck-a-922018.html
Und wer bekommt Sie stattdessen? ist der nicht gedopt?
Walther Kempinski 13.09.2013
2. Jetzt noch das GEld
Wenn er jetzt noch das ganze Geld zurück gibt, was er in 20 Jahren verdient hat, könnte man ihm seine Reue abkaufen. Aber wenn jemand sich einen Namen erworben hat (wie auch immer) kann er daraus danach immernoch Kapital schlagen. Also kein abschreckendes Beispiel was er da jetzt alles bedauert...
rsl1411 13.09.2013
3.
Zitat von Walther KempinskiWenn er jetzt noch das ganze Geld zurück gibt, was er in 20 Jahren verdient hat, könnte man ihm seine Reue abkaufen. Aber wenn jemand sich einen Namen erworben hat (wie auch immer) kann er daraus danach immernoch Kapital schlagen. Also kein abschreckendes Beispiel was er da jetzt alles bedauert...
Wärst du in der Lage, das gesamte Geld zurückzugeben, das du in den letzten 20 Jahren verdient hast? Eine unrealistische Forderung.
fussball11 13.09.2013
4.
Zitat von Walther KempinskiWenn er jetzt noch das ganze Geld zurück gibt, was er in 20 Jahren verdient hat, könnte man ihm seine Reue abkaufen. Aber wenn jemand sich einen Namen erworben hat (wie auch immer) kann er daraus danach immernoch Kapital schlagen. Also kein abschreckendes Beispiel was er da jetzt alles bedauert...
Sagen Sie das mal dem " Nandrolon Pep" der Bayern, aber der bereut ja nicht einmal. Dem hilft stattdessen die spanische Staatsanwaltschaft bei der Verschleppung seines Prozesses.
stevenspielberg 13.09.2013
5.
Zitat von rsl1411Wärst du in der Lage, das gesamte Geld zurückzugeben, das du in den letzten 20 Jahren verdient hast? Eine unrealistische Forderung.
Natürlich ist es unrealistisch das er das Geld alles zurückzahlen kann. Aber wenn jemand Geld bekommen hat, weil er gelogen und betrogen hat, muss er damit rechnen dass das Geld irgendwann irgendjemand zurück haben will.
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