Doping-Urteil: Was Armstrong jetzt droht

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Dopingsünder, Lügner, Betrüger: Der Radsport-Weltverband UCI erkennt Lance Armstrong alle sieben Tour-de-France-Titel ab - der 41-Jährige steht vor den Trümmern seiner Karriere. Und der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht.

REUTERS

Drei Tage ist es her, da gefiel sich Lance Armstrong noch in seiner Lieblingsrolle, der des Superstars - und der des Opfers. "Wir lassen uns nicht entmutigen, wir werden weitermachen", sagte der 41-Jährige am Freitag anlässlich einer Gala zum 15. Geburtstag der von ihm gegründeten Krebsstiftung "Livestrong" unter dem tosenden Applaus des Publikums.

Mit dem Urteil des Radsport-Weltverbands Union Cycliste Internationale (UCI), der den Bericht der US-Anti-Doping-Agentur Usada anerkannte, ist nun jedoch endgültig geklärt: Der US-Superstar war jahrelang Täter, betrog mit systematischem Doping.

Die unmittelbare Konsequenz ist eine lebenslange Sperre Armstrongs, der bereits 2011 seine Radrennsport-Karriere beendet hatte. Vor allem aber bricht sein Lebenswerk zusammen, Armstrong verliert seine sieben Tour-de-France-Titel.

Vom Idol von einst war ob der gewaltigen Beweislast und zahlreicher Zeugenaussagen aus seinem engsten Kollegenkreis schon vor dem Urteil wenig übrig geblieben. Doch auf Armstrong kommen noch härtere Zeiten zu:

  • Nach dem bereits vollzogenen Rückzug von Großsponsoren wie Nike und Anheuser-Busch werden sich von dem 41-Jährigen weitere Geldgeber abwenden. Der Sonnenbrillen- und Sportartikel-Hersteller Oakley hatte bereits angekündigt, seine Entscheidung vom UCI-Urteil abhängig machen zu wollen - und zog kurz nach Bekanntwerden die Reißleine. Kaum ein Unternehmen wird das Risiko eingehen, dass das desaströse Armstrong-Image abfärbt. Laut CNN beliefen sich Armstrongs Sponsoreneinnahmen auf jährlich 17,5 Millionen Dollar (rund 13,4 Millionen Euro).
  • Armstrong dürfte auch als Redner künftig weniger gefragt sein. In den vergangenen Jahren wurde er von vielen Unternehmen gebucht, um Motivationsreden vor den Angestellten zu halten, verdiente damit weitere Millionen.
  • Dem Texaner drohen Schadensersatzklagen in Millionenhöhe. Die Londoner Zeitung "Sunday Times" hat bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen Armstrong zu erwägen, weil dieser das Blatt und zwei Journalisten 2004 für einen Artikel verklagt hatte, der ihn mit Dopinganschuldigungen in Verbindung brachte. Man ziehe in Betracht, "tätig zu werden, um das für den Prozess gezahlte Geld zurückzubekommen und ihn (Armstrong) wegen Betrugs zu verfolgen", teilte die Zeitung mit. In dem von Armstrong initiierten Verleumdungsprozess hatten sich beide Parteien vor acht Jahren auf einen Kompromiss geeinigt. Über die Höhe des von der "Sunday Times" gezahlten Betrags wurde nichts bekannt.
  • Auch ein Meineid-Prozess könnte auf Armstrong zukommen. Die US-Versicherungsfirma SCA will ihn vor Gericht zerren. SCA hatte Armstrongs Tour-Siegprämien für 2002 bis 2004 wegen Dopings nicht zahlen wollen, verlor dann aber ein Schiedsverfahren gegen ihn und musste 7,5 Millionen Dollar zahlen. Jetzt soll die Retourkutsche folgen.
  • Das Team US Postal, in dessen Trikot Armstrong sechs seiner sieben Tour-Siege einfuhr, wurde von der US-Post-Behörde und somit durch Steuergelder finanziert. Es läuft eine Untersuchung des Justizministeriums gegen ihn wegen Veruntreuung von öffentlichen Geldern.
  • Tour-de-France-Chef Christian Prudhomme kündigte zudem an, dass Armstrong die Siegprämien zurückzahlen soll. "Das Reglement der UCI in diesem Fall ist sehr eindeutig - wer einen Sieg aberkannt bekommt, muss auch die Prämie zurückgeben", so Prudhomme. Allein für seine sieben Gesamtsiege zwischen 1999 und 2005 hatte Armstrong rund drei Millionen Euro kassiert.

Und all das könnte erst der Anfang sein, von vielen Seiten droht Armstrong ein juristisches Nachspiel. Unternehmen warben mit dem Image des vermeintlich sauberen Sportlers. Renn-Veranstalter holten Armstrong als Zugpferd, teilweise für Millionengagen.

Auch wenn auf den gefallenen Superstar viel Ärger zukommt, Sorgen, dass Armstrong verarmt, muss man sich vorerst nicht machen: Sein Vermögen wird von der "New York Daily Post" auf mehr als 100 Millionen Dollar geschätzt.

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1. Es gibt viele Menschen,
derandersdenkende 22.10.2012
Zitat von sysopDopingsünder, Lügner, Betrüger: Dr Radsport-Weltverband UCI erkennt Lance Armstrong alle sieben Tour-de-France-Titel ab. Der 41-Jährige steht vor den Trümmern seiner Karriere. Und der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht. Lance Armstrong: Nach dem UCI-Urteil droht eine Kettenreaktion - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/sonst/lance-armstrong-nach-dem-uci-urteil-droht-eine-kettenreaktion-a-862632.html)
die weder unerlaubte Mittel einnehmen, noch lügen und betrügen und um diese schert sich kein Mensch und sie sind schlimmer dran als Armstrong. Wenn Armstrong ein Buch unter dem Titel "Wie ich sportliche Gener und Zuschauer betrog" über sich schreiben läßt, kann er bald wieder Millionen scheffeln. Von Trümmern möchte ich deshalb bei ihm nicht sprechen, höchstens in der Gesellschaft generell, die solche Auswüchse zuläßt und auch noch befördert.
2. Glückwunsch!
zeitmax 22.10.2012
Aber noch sehr viel mehr würde ich mich freuen, wenn Vergleichbares endlich mal in der Politik (national und international) stattfände...aussichtslos!
3. Nun, dann beeilt Euch mal damit
iffel1 22.10.2012
Euer Geld wieder einzuklagen, denn letztendlich hat ja jeder, der in den 100Mio Dollartopf gezahlt hat, mit dem sauberen Image gerechnet.
4. Gleichwohl
mursilli 22.10.2012
Zitat von sysopDopingsünder, Lügner, Betrüger: Dr Radsport-Weltverband UCI erkennt Lance Armstrong alle sieben Tour-de-France-Titel ab. Der 41-Jährige steht vor den Trümmern seiner Karriere. Und der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht. Lance Armstrong: Nach dem UCI-Urteil droht eine Kettenreaktion - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/sonst/lance-armstrong-nach-dem-uci-urteil-droht-eine-kettenreaktion-a-862632.html)
- ein Ausnahmeathlet unter all den schwarzen Schafen. Und das hat Tradition im Radsport. Wer erinnert sich nicht an Rudi Altig? Sein Spitzname: "Die rollende Apotheke".
5. optional
spon-facebook-1780607601 22.10.2012
"Laut CNN beliefen sich Armstrongs Sponsoreneinnahmen auf jährlich 17,5 Millionen Euro (rund 13,4 Millionen Euro)." 17,5 Mil. € sind also eigentlich nur 13,4 Mil. € wert? Vermute es sollte $ heißen?
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Lance Armstrong: Das Netzwerk der Unsportlichkeit

Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Epo/HGH
Die Ausdauerleistung ist wesentlich davon abhängig, wie gut der Körper Sauerstoff aufnehmen kann. Das Hormon Erythropoetin (Epo) stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl der im Organismus zirkulierenden Erythrozyten verbessert die Kapazität des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen und steigert damit Ausdauerleistungsfähigkeit.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet den Gebrauch von Epo seit langem. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, die an Blutarmut leiden.

Das Wachstumshormon HGH wird bei Kleinwüchsigkeit eingesetzt. HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, das führt zu langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. (mit dpa)
Anabolika
Anabolika sind künstlich hergestellte Verwandte des männlichen Sexualhormons Testosteron. Diese Steroid- oder Wachstumshormone haben sowohl eine den Muskelaufbau fördernde (anabole) als auch eine vermännlichende (androgene) Wirkung. Anabolika können als Tabletten als auch injiziert werden. In Deutschland sind sie rezeptflichtig, werden aber nur selten zur Therapie beispielsweise von Schwächezuständen eingesetzt.

Illegal werden Anabolika parallel zu entsprechendem Training eingenommen, um den Aufbau von Muskelmasse zu fördern – also als Dopingmittel missbraucht. Bekannte Anabolika-Präparate sind unter anderen Nandrolon, Metandienon und Stanozolol.
Stimulanzien
Als Stimulanzien (lat. stimulare = "anregen") werden Substanzen bezeichnet, die anregend auf den Organismus wirken. Sie stimulieren die Aktivität des Zentralnervensystems. Als Aufputschmittel werden sie kurz vor oder während des Wettkampfs eingenommen. Sie steigern die motorische Aktivität, erhöhen die Risikobereitschaft und vertreiben die Müdigkeit, aber auch das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze. Bekannteste Stimulanzien sind Amphetamine, Kokain, Ephedrin und Koffein (nur in hohen Mengen verboten).

Viele Stimulanzien können bei regelmäßigem Konsum abhängig machen. Bei Überdosierung drohen je nach Substanz Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit. Nach mehreren Todesfällen im Sport, die auf die Einnahme von Stimulanzien zurückzuführen waren, wurden sie 1967 auf die Dopingliste gesetzt.
Narkotika
Betäubungs- und Schmerzmittel wie Morphine werden eingesetzt, um bei Höchstleistungen auftretende Schmerzen zu unterdrücken - beispielsweise bei einem Marathon. Die Medikamente machen abhängig, weitere Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Kreislauflähmungen. Von Radsportlern werde berichtet, dass diese auf den letzten Kilometern gerne Alkohol trinken, sagt Patrick Diel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. "Das dämpft den Schmerz, liefert Energie und hebt die Stimmung."

Ebenso wie Amphetamine seien auch die meisten Narkotika leicht nachweisbar und würden deshalb eher selten im Spitzensport verwendet. Zudem handle es sich auch hierbei um eine "Wettkampf-Droge", die direkt beim jeweiligen Sportereignis eingenommen werden müsse. Entsprechend hoch sei die Gefahr der Entdeckung. (mit dpa)

Kampf gegen Doping
Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada)
Am 10. November 1999 wurde auf Initiative des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die unabhängige Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in Lausanne gegründet. Zusammen mit den nationalen NOKs und staatlichen Organisationen will die Wada die internationale Dopingbekämpfung fördern und einheitliche Standards für Kontrollen in allen Ländern schaffen. Das Anti-Doping-Programm der Wada wurde im März 2003 von allen Delegierten der internationalen Sportverbände, der Regierungen und dem IOC auf der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Kopenhagen angenommen. Der Welt-Anti-Doping-Codex löste im darauffolgenden Jahr den Anti-Doping-Code der Olympischen Bewegung ab und gilt seit den Spielen in Athen 2004 auch für die Olympischen Spiele.
Welt-Anti-Doping-Programm
Der Welt-Anti-Doping-Codex löste 2004 den Anti-Doping-Code der Olympischen Bewegung ab und gilt seit den Spielen in Athen im selben Jahr auch für die Olympischen Spiele. Das Programm besteht aus drei Ebenen: 1. Welt-Anti-Doping-Code (WADC), 2. Vier Internationale Standards, 3. Erarbeitungen von Empfehlungen für die bestmögliche praktische Umsetzung durch Anti-Doping-Organisationen und Verbände.
Welt-Anti-Doping-Code (WADC)
Der Welt-Anti-Doping-Code wurde erstmalig im Jahre 2003 verabschiedet und ist das Basisdokument des Welt-Anti-Doping-Programms. 2004 traten das Programm und der Codex in Kraft. Der überarbeitete Welt-Anti-Doping-Code ist seit dem 1. Januar 2009 gültig. Er vereinheitlicht Regeln und Verfahren, die bisher von Land zu Land und von Sportart zu Sportart verschieden waren und regelt die Verantwortlichkeiten der einzelnen Interessengruppen. Der Code stellt keine Definition des Dopings mehr auf, sondern bezeichnet Doping als einen Verstoß gegen nachfolgende Bestimmungen: Nachweis oder Gebrauch einer verbotenen Substanz oder Methode, Verweigerung einer Dopingkontrolle und Verletzung der Informationspflicht über den Aufenthaltsort sowie Verfälschung einer Dopingkontrolle und Besitz oder Handel von Substanzen durch einen Athleten oder sein Umfeld.
Internationale Standards
Sie ergänzen die Anforderungen des Codes durch nähere Beschreibungen und sollen dazu beitragen, national übergreifend einheitliche Formen für die Anti-Doping-Arbeit zu schaffen. Dies betrifft insbesondere die Dopingliste, die Dopingkontrolle Dopinglabors und Ausnahmebewilligungen für Medikamente.
Verbotene Substanzen
Die Dopingliste gilt weltweit und wird durch eine spezielle Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) erstellt. Sie wird jedes Jahr erneuert und tritt jeweils am 1. Januar in Kraft. Auf der Liste werden nur Wirkstoffe und Methoden veröffentlicht, die mindestens zwei von drei Kriterien entsprechen: Gemäß medizinischen oder anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat der Wirkstoff oder die Methode das Potential zur Leistungssteigerung im Sport. Gemäß medizinischen oder anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen besitzt der Wirkstoff oder die Methode ein aktuelles oder potentielles Gesundheitsrisiko. Gemäß Wada verstößt die Anwendung des Wirkstoffs oder der Methode gegen die Ethik im Sport. Zu den verbotenen Substanzklassen, die teilweise ganz oder nur im Wettkampf verboten sind, gehören: 1. Alkohol, 2. Anabolika , 3. Antiöstrogene , 4. Beta-2-Agonisten , 5. Betablocker , 6. Cannabinoide (Cannabis, Haschisch, Marihuana) , 7. Glucocorticoide , 8. Hormone , 9. Maskierende Substanzen und Diuretika , 10. Narkotika , 11. Stimulanzien . Für Alkohol und Betablocker gibt es in einigen Sportarten Ausnahmen, sie werden nicht von allen internationalen Sportverbänden verboten.
Verbotene Methoden
Seit dem 1. Januar 2003 werden die verbotenen Dopingmethoden genauer beschrieben und in drei Kategorien unterteilt: 1. Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff ( Blutdoping ), 2. chemische und physikalische Manipulation, 3. Gendoping . Die Anwendung verbotener Methoden ist innnerhalb als auch außerhalb des Wettkampfs verboten.
Kontrollregularien

Für Athletinnen und Athleten bestehen je nach Leistungsniveau unterschiedliche Bestimmungen zu der obligatorischen Meldepflicht. Die Ein-Stunden-Regelung verpflichtet bestimmte Athleten für jeden Tag eine Stunde zu benennen, in der sie für eine mögliche Dopingkontrolle zur Verfügung stehen. Die genaue Stunde muss jeweils am Ende eines Quartals für die nächsten drei Monate im Voraus benannt werden, darf aber innerhalb von 24 Stunden verändert und aktualisiert werden. Wird der Athlet in dieser Stunde vom Kontrolleur nicht am benannten Ort angetroffen, wird ein sogenannter Strike für das Kontrollversäumnis ausgesprochen. Wenn ein Sportler innerhalb von 18 Monaten drei Verwarnungen kassiert hat, muss er mit einer Sperre von bis zu zwei Jahren rechnen. Strikes von verschiedenen Organisationen ( Wada , Nada sowie zuständigem internationalem Verband) werden addiert.

Die Ein-Stunden-Regelung wird durch die Angabe von Aufenthaltsdaten zum Ende eines Quartals für jeden Tag der darauffolgenden drei Monate ergänzt. Wird ein Athlet bei einer Stichprobe nicht am angegebenen Ort angetroffen, kann ebenfalls ein Strike erteilt werden. Mannschaftssportler aus gering gefährdeten Sportarten werden in Mannschafts-Whereabouts getestet. Dafür melden die Vereine der Nada die Trainingspläne der Mannschaft.

Aufgrund des seit Beginn 2009 gültigen neuen Nada-Codes werden Athleten je nach Risikobewertung der Agentur für Doping in drei unterschiedliche Testpools eingeordnet und unterliegen verschiedenen Meldepflichten: Im International Registered Testing Pool (RTP) sind rund 1400 Athleten zusammengefasst, zu denen A-Kader und A-Nationalteams der Sportarten der Gefährdungsstufe I gehören. Sie müssen nicht nur bis zum 25. des Vormonats Angaben über Aufenthaltsort und Erreichbarkeit für ein Quartal machen, sondern auch die Ein-Stunden-Regelung beachten. Im Nationalen Testpool (NTP) für Kader-Athleten der Gefährdungsstufe II und III gilt diese Regel nicht. Alle anderen Athleten werden im Allgemeinen Testpool (ATP) zusammengefasst.