NBA-Superstar LeBron James Für gleiche Rechte, gegen Trump

Basketballer LeBron James hat sich deutlich gegen Rassendiskriminierung positioniert. Auch US-Präsident Donald Trump gab der Superstar der NBA erneut einen mit.

Die Schuhe von LeBron James
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Die Schuhe von LeBron James


Ein Schuh schwarz, der andere weiß, auf beiden Fersen in goldener Schrift das Wort "Equality". Auf unmissverständliche Weise hat NBA-Superstar LeBron James beim Gastspiel in der US-Hauptstadt Washington ein Zeichen für Gleichberechtigung gesetzt und seine Kritik an Präsident Donald Trump erneuert. Das "Sneaker-Statement" sollte aber auch ein Signal für die Amerikaner sein.

"Wir wissen alle, wo wir im Moment stehen und wer das Ruder in der Hand hat", sagte James nach dem 106:99 seiner Cleveland Cavaliers bei den Washington Wizards. Erst im September hatte der dreimalige NBA-Champion den Politiker als "Penner" bezeichnet.

James erhebt regelmäßig seine Stimme gegen Rassendiskriminierung im Land. "Wir Amerikaner, egal, welche Hautfarbe wir haben, egal, wer wir sind, müssen verstehen, dass wir alle gleiche Rechte haben und für etwas stehen können", sagte James in der Kabine.

Er wolle mit seiner Aktion die Gespräche zum Thema Gleichberechtigung "am Laufen halten", sagte James. Man müsse verstehen, "wie stark wir sind. Männer, Frauen, Schwarze, Weiße, Hispanics. Wir haben ein schönes Land. Wir dürfen uns nicht von einer Person etwas diktieren lassen."

mfu/sid



insgesamt 9 Beiträge
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annettehexx 18.12.2017
1. Richtig so!
Es ist wichtig, dass sich solche Leitfiguren gegen Trump stellen. Mehr davon, bitte! Und mehr Bildung für die Armen. Überall auf der Welt. Nur so können wir uns gegen diesen "Terror durch Kapitalismus" wehren, für den Trump steht.
der IV. Weg 18.12.2017
2. schön wär´s
reine Illusion, aber damit noch viel Spaß.
spmc-125536125024537 18.12.2017
3. Beim Sport völlig deplaziert
Es ist typisch für das linksliberale Milieu, diese Gesinnungsschau auch in gesellschaftliche Bereich hineinzutragen, wo sie nicht hingehört. Wo soll das enden? Bei Nationalmannschaften. Bei Olympia, Weltmeisterschaften? Jeder Sportler, der diese Aktion nicht mitmacht, steht doch schon wieder unter Rechtfertigungszwang (bist du etwa nicht gegen Trump?). In den Stadien sitzen die Leute und haben gemeinsam Spaß. Fußball ist in unserer polarisierten Gesellschaft z.B. der letzte gemeinsame Nenner, auf den sich alle Schichten einigen können. Soll die Spaltung hier jetzt auch noch reingetragen werden. Ich halte diese Zurschaustellung der "richtigen" Gesinnung im Sport für albern.
robazz 18.12.2017
4. Sie mögen prinzipiell Rechthaben
Zitat von spmc-125536125024537Es ist typisch für das linksliberale Milieu, diese Gesinnungsschau auch in gesellschaftliche Bereich hineinzutragen, wo sie nicht hingehört. Wo soll das enden? Bei Nationalmannschaften. Bei Olympia, Weltmeisterschaften? Jeder Sportler, der diese Aktion nicht mitmacht, steht doch schon wieder unter Rechtfertigungszwang (bist du etwa nicht gegen Trump?). In den Stadien sitzen die Leute und haben gemeinsam Spaß. Fußball ist in unserer polarisierten Gesellschaft z.B. der letzte gemeinsame Nenner, auf den sich alle Schichten einigen können. Soll die Spaltung hier jetzt auch noch reingetragen werden. Ich halte diese Zurschaustellung der "richtigen" Gesinnung im Sport für albern.
hatten Sie selbiges Empfinden, als italienische Fussballer vor Jahren "richtige" Gesinnung in Form von Tattoo's und Gestik der Welt demonstrierten, dass sie eher rassistisch "gesinnt" sind? Wenn es darauf hinausläuft, dass dieser Planet und unsere Gesellschaft sich mit diesem Unsinn, den uns diese Trumpies einzubrocken drohen, abzufinden hätten, dann ist jeder auch noch so kleine Widerstand völlig legitim. "Ich halte diese Zurschaustellung der "richtigen" Gesinnung im Sport für albern." Ihr Satz ist albern.
ramon 18.12.2017
5.
Ich hatte mir heute morgen den zusammenschnitt angesehen und die unterschiedlichen Schuhe bemerkt, aber den Hintergrund nicht mitbekommen. Die Aktion ist im großen und ganzen harmlos und eher als versöhnende Geste gemeint. Wäre für den Präsidenten im übrigen auch mal angemessen, nicht Immer verbal draufzuhauen. Wenn jetzt irgendein jemand wegen seiner geliebten Sportveranstaltungen Bauchschmerzen bekommt, sollte derjenige einfach mal ein Abführmittel nehmen...
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